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Mit einem kaputten Reifen überquerte Lewis Hamilton am vergangenen Sonntag als Erster die Ziellinie bei seinem Heim-GP.
Mit einem kaputten Reifen überquerte Lewis Hamilton am vergangenen Sonntag als Erster die Ziellinie bei seinem Heim-GP. © Getty Images
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Hersteller schließt seine Untersuchung zu den geplatzten Reifen beim GP von Silverstone ab - und sucht die Ursachen im Rennverlauf.

Hersteller Pirelli hat nach den spektakulären Reifenschäden beim Formel-1-Rennen in Silverstone keine externen Ursachen feststellen können.

Das ergab eine Analyse der Vorfälle in den letzten Runden des Großen Preises von Großbritannien am vergangenen Sonntag, wie die Italiener mitteilten. Die Gründe seien im Rennverlauf zu suchen, der dazu geführt habe, dass die meisten Teams den zweiten Reifensatz "extrem lange" nutzten.

Weltmeister Lewis Hamilton, der seine Führung eine halbe Runde lang mit einem sich auflösenden linken Vorderreifen ins Ziel rettete, war ebenso betroffen wie sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas und McLaren-Pilot Carlos Sainz. 

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Eine Safety-Car-Phase kurz nach Rennbeginn hatte die Teams zu einem frühen Stopp verleitet. Die meisten Autos legten in der Folge etwa 40 Runden auf einem Reifensatz zurück, "das sind mehr als drei Viertel der Renndistanz auf einem der aggressivsten Kurse im Kalender", wie Pirelli erläuterte.

Weichere Reifen im nächsten Rennen

Zuvor war auch diskutiert worden, ob Trümmerteile auf der Strecke der Auslöser der Schäden gewesen sein könnten.

Pirelli reagierte nun mit Blick auf das zweite Silverstone-Rennen am kommenden Sonntag (15.10 Uhr) und änderte die Nutzungsanweisungen: Der Mindestreifendruck wurde erhöht, um die Beanspruchung zu verringern.

Zudem liefert der Hersteller für das kommende Wochenende weichere Mischungen, dies war allerdings ohnehin geplant.

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