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Renault ist mit dem Urteil gegen Racing Point nicht zufrieden
Renault ist mit dem Urteil gegen Racing Point nicht zufrieden © Imago
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München - Renault-Boss Cyril Abiteboul fordert in der Kopier-Affäre eine drastischere Strafe für Racing Point. Er verstehe die "Ermäßigung" nicht und macht einen Vorschlag.

Teamchef Cyril Abiteboul vom französischen Formel-1-Rennstall Renault hat wegen der Kopier-Affäre eine härtere Strafe für den Konkurrenten Racing Point gefordert. Dem Team sollten sämtliche Punkte aus den Rennen gestrichen werden, in denen das Auto als illegal eingestuft wurde. Das sagte Abiteboul am Rande des Großen Preises von Spanien.

"Wir haben eine konsequente Strafe erwartet. Ich weiß nicht, warum es für Racing Point eine Ermäßigung gab. Sie sollten alle Punkte abgezogen bekommen", sagte Abiteboul.

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Racing Point wird vorgeworfen, die vorderen und hinteren Bremsbelüftungen seines diesjährigen Rennwagens nicht selbst entworfen, sondern das Design von Mercedes unerlaubt kopiert zu haben. Dies bestätigte der Motorsport-Weltverband FIA grundsätzlich in seinem Urteil und verhängte eine Geldstrafe über 400.000 Euro sowie den Abzug von 15 WM-Punkten in der Konstrukteurswertung.

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Ferrari und Renault und auch Racing Point hatten fristgerecht Einspruch gegen das ursprüngliche Urteil eingelegt. Der Konkurrenz erscheint es zu lasch, die Beklagten sehen sich dagegen zu Unrecht bestraft.

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