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München - Renault zieht seinen Einspruch im Zwist um die "pinken Mercedes" von Racing Point zurück. Der Ferrari-Protest steht. Renault liefert eine Erklärung für sein Einlenken.

Der Zwist um den "pinken Mercedes" vom Formel-1-Team Racing Point könnte noch vor dem Prozess vor dem FIA-Berufungsgericht ein Ende finden.

Der Renault-Rennstall gab am Dienstagabend bekannt, seinen Einspruch gegen das Urteil der Stewards des Automobil-Weltverbandes zurückziehen zu wollen.

Der Protest von Ferrari bestand zu diesem Zeitpunkt allerdings weiterhin - ebenso wie der von Racing Point selbst. Der britische Rennstall sieht sich mit der Zahlung von 400.000 Euro sowie dem Abzug von 15 WM-Punkten in der Konstrukteurswertung zu hart bestraft und plädiert auf Freispruch.

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Racing Point soll Mercedes illegal kopiert haben

Racing Point wird vorgeworfen, die vorderen und hinteren Bremsbelüftungen seines diesjährigen Rennwagens nicht selbst entworfen, sondern das Design von Mercedes unerlaubt kopiert zu haben.

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Renault begründete sein Umdenken unter anderem mit "konkreten Fortschritten bei der Wahrung der Originalität des Sports".

Gemeinsam mit dem Weltverband FIA und allen Beteiligten der Motorsport-Königsklasse seien Änderungen im sportlichen und technischen Reglement für die Saison 2021 vorgenommen worden, welche "die Anforderungen an einen Konstrukteur" festlegen: "Das Erreichen dieses strategischen Ziels im Zusammenhang mit dem neuen Grundlagenvertrag war unsere Priorität."

Die Kontroverse sollte daher "hinter uns gelassen werden, da wir uns auf den Rest einer intensiven und einzigartigen Meisterschaft konzentrieren müssen", so Renault weiter.

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