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Mick Schumacher wird 2021 sein Debüt in der Formel 1 feiern - davon geht Christian Danner aus. Der Experte sieht Schumacher im Alfa Romeo - mit einem prominenten Teamkollegen.

Mick Schumacher gibt am Freitag auf dem Nürburgring sein Trainingsdebüt in der Formel 1 (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER).

Der Spitzenreiter der Formel 2 übernimmt beim Trainingsauftakt den Alfa Romeo des Italieners Antonio Giovinazzi. "Mehr als nur ein Fingerzeig", nennt RTL/ntv-Experte Christian Danner den Einsatz: "Das ist der erste Schritt ins Cockpit für 2021."

Für den 62-Jährigen sei es sogar absehbar, dass Schumacher kommende Saison für die Italiener starte. Zwar seien auch die Plätze beim US-Team Haas noch nicht vergeben, aber Danner sagt: "Wenn man ihn da gerne hätte, hätte man ihn am Freitag in den Haas gesetzt. Für mich fährt Mick 2021 Alfa Romeo. Punkt."

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Sebastian Vettel steht am Wochenende wegen Schumacher nicht im Mittelpunkt - was ihn nicht weiter stört: "Es ist mir egal. Er verdient seine Chance. Ich hoffe, dass er sich ein Cockpit für nächstes Jahr sichern kann. Er ist ein toller Junge."

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin. Sonntag ab 21.45 Uhr - mit Christian Danner als Gast - und wöchentlich im TV und STREAM auf SPORT1

Laut Berichten spanischer Medien soll Schumacher sogar bereits am Freitag beim italienischen Rennstall für 2021 unterschreiben.

Danner: Schumacher 2021 bei Alfa Romeo

Der frühere Formel-1-Fahrer hält es "für sehr wahrscheinlich", dass Schumacher dann an der Seite von Kimi Räikkönen fährt. Der Finne wolle weitermachen, außerdem brauche man einen erfahrenen Mann im Team, "wenn man ein komplettes Greenhorn fahren lässt". Für Giovinazzi würde das bedeuten, dass er sich ein neues Team suchen muss.

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Bei seinem Trainingsdebüt erwarte Schumacher ein "normales Freitagsprogramm", erklärte Danner: "Er wird die Liste abarbeiten, die das Team für ihn aufgesetzt hat. Da wird geschaut, wie die Reifen auf Temperatur zu bekommen sind, vielleicht fährt er einen Mini-Longrun, probiert ein paar verschiedene Setups aus oder übt Starts. Das, was das Team eben auf der Freitags-Agenda hat."

Es sei üblich, Nachwuchsfahrer bei ihrer Formel-1-Premiere mit weniger Benzin fahren zu lassen, "um ihnen bessere Chancen zu geben", erläuterte der Experte. Wo Schumacher bei seinem Debüt am Ende landet, sei "nicht vorhersehbar".

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