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München - Nur ein Sieg fehlt Lewis Hamilton in der Formel 1 noch bis zum Rekord von Michael Schumacher. Für Bernie Ecclestone ist einer trotzdem deutlich besser.

Mit einem Sieg beim Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende würde Serien-Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) eine weitere Bestmarke von Rekordweltmeister Michael Schumacher einstellen - für den langjährigen Formel-1-Patron Bernie Ecclestone stehen die Leistungen des Mercedes-Piloten aber nicht zwingend auf einer Stufe mit Schumachers Erfolgen.

"Schumi war mehr oder weniger auf sich gestellt, als er im Auto saß", sagte Ecclestone der französischen Nachrichtenagentur AFP. Der siebenmalige Champion habe es in seiner Zeit schwerer gehabt als aktuell Hamilton. "Hamilton hat Gott weiß wen, der ihm hilft, ihm den Reifendruck oder die Kurvengeschwindigkeiten erklärt", sagte Ecclestone. 

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Er wolle Hamiltons Leistungen damit aber auf keinen Fall schmälern, versicherte der 89-Jährige. "Man kann nichts Schlechtes über Lewis sagen, man kann nicht sagen, dass er nicht gut ist. Das ist nicht der Punkt", stellte Ecclestone klar: "Wäre Michael in diesem Auto besser gewesen? Man weiß es nicht." Hamilton hat derzeit 90 Grand-Prix-Siege auf dem Konto, nur einer fehlt noch zu Schumachers Bestmarke.

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Grundsätzlich habe sich die Motorsport-Königsklasse - wie auch ihre Fahrer - mit der Zeit einfach verändert, betonte Ecclestone. "Schon die Art, wie er (Hamilton, d. Red.) sich kleidet. Wenn man nicht wüsste, dass Lewis ein Rennfahrer ist, würde man das nie denken", sagte Ecclestone. Legenden wie Nelson Piquet oder auch Schumacher hingegen - "wenn man sie sah, wusste man, das sind Rennfahrer. Sie waren für die Rolle gekleidet", sagte Ecclestone.

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