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Lance Stroll fuhr beim Qualifying zum Türkei-GP auf die Pole Position
Lance Stroll fuhr beim Qualifying zum Türkei-GP auf die Pole Position © Getty Images
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Istanbul und München - Lance Stroll rast in Istanbul überraschend auf die Pole. Mercedes und Ferrari sind chancenlos. Starker Regen führt zuvor zu einem Dreher-Festival auf der Strecke.

In einem chaotischen Formel-1-Qualifying für den Großen Preis der Türkei hat sich Lance Stroll vom Team Racing Point sensationell die Pole Position gesichert.

Für den künftigen Teamkollegen von Sebastian Vettel bei Aston Martin ist es die erste Pole seiner Formel-1-Karriere, nachdem ein möglicher Verstoß gegen Gelbe Flaggen nicht festgestellt werden konnte. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Neben Stroll steht Red-Bull-Pilot Max Verstappen am Sonntag in der ersten Startreihe. (Formel 1: Rennen zum Großen Preis der Türkei ab 11.10 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Der Niederländer hatte das Qualifying bei schwierigen Bedingungen mit seinen Regenreifen bis zu Beginn von Q3 nach Belieben dominiert und war meist zwischen zwei und vier Sekunden schneller als der zum jeweiligen Zeitpunkt zweitschnellste Pilot.

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In Q3 übernahm dann aber plötzlich Racing Point, welches seine Piloten auf Intermediates auf die Strecke schickte, das Kommando. Sergio Pérez hatte jedoch etwas Pech mit Verkehr auf seiner letzten schnellen Runde, weshalb sich der Mexikaner mit Platz drei zufrieden geben musste.

Mercedes und Ferrari chancenlos

Sehr enttäuschend verlief das Qualifying für Mercedes. Lewis Hamilton hatte auf Platz sechs über fünf Sekunden Rückstand. Sein Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland), einzig verbliebener Titelkonkurrent, verkorkste seine letzte Runde völlig und schaffte es nur auf Rang neun.

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Hamilton kann am Sonntag seinen siebten WM-Titel vorzeitig perfekt machen, er darf dazu nicht mehr als sieben WM-Punkte auf Bottas verlieren. Der Brite würde mit seinem siebten Titel zu Rekordweltmeister Michael Schumacher aufschließen.

Für Ferrari lief wieder einmal wenig. Beide Piloten verpassten die Top 10. Sebastian Vettel konnte sich auf Rang elf zumindest damit trösten, dass er endlich einmal wieder seinen Teamkollegen hinter sich lassen konnte. Charles Leclerc belegte nur Position zwölf.

"Wir sind viel rumgerutscht, wir haben einfach keine Temperatur in die Reifen bekommen", sagte Vettel.

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Qualifying wird unterbrochen

Das Qualifying hatte kurios begonnen. Die erste Session wurde wegen des vielen Wassers auf der Strecke unterbrochen, weil der Regen so sehr zugenommen hatte, dass sich die Fahrer schließlich beinahe im Sekundentakt drehten.

Der Rennleitung entschied sich deshalb knapp sieben Minuten vor Ende der Qualifying-Session dazu, die Roten Flaggen zu schwenken. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

Verstappen hatte bereits am Freitag geunkt: "Hoffentlich regnet es nicht, dann fahren wir wirklich wie auf Eis. Vielleicht brauchen wir dann eher Spikes."

Nach einer 45-minütigen Unterbrechung ging es endlich weiter, aber nur drei Minuten lang, ehe Romain Grosjean abflog und im Kies feststecke. Erneut wurde die Session unterbrochen, diesmal war die Pause aber nur wenige Minuten lang.

Hund läuft über die Fahrbahn

Bereits kurz vor Beginn des Qualifyings war es zu einer kuriosen Szene gekommen, als neben Safety-Car-Pilot Bernd Mayländer, der die Strecke testete, ein Hund über das Gras lief.

Erste Versuche, den Hund von der Strecke zu verscheuchen, waren zunächst wenig erfolgreich. Stattdessen lief der Hund sogar über die Fahrbahn.

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Bis zum Start des Qualifyings konnte er aber dann doch vertrieben werden, für genügend Chaos war auch so gesorgt.

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