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München - Marion Grosjean meldet sich nach dem glimpflich verlaufenen Feuerunfall ihres Mannes zu Wort. Es seien "mehrere Wunder nötig" gewesen.

Romain Grosjean ist bei seinem Horror-Unfall in der Formel 1 mit Verbrennungen und dem Schrecken davon gekommen.

Besonders seine Frau und seine Kinder erlebten am Sonntag aber bange Momente. Grosjeans Bolide war in der ersten Runde des Großen Preises von Bahrain mit mehr als 220 km/h in eine Leitplanke eingeschlagen, der Wagen wurde in zwei Teile zerrissen und brannte lichterloh (SERVICE: Fahrerwertung).

Der 34-Jährige konnte sich wie durch ein Wunder nach 27 Sekunden im Feuer aus eigener Kraft aus dem Wrack befreien.

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"Superheld" Grosjean

"Ich habe letzte Nacht nicht geschlafen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, was ich euch schreiben soll. Ich weiß nur, dass es richtig ist, es zu tun. Es hat mir immer geholfen", begann Marion Grosjean ihr Statement zu einem Foto, das sie und ihren Mann in T-Shirts von seinem Gewinn der GP2-Meisterschaft 2011 zeigt.

"Ich wusste nicht, was für ein Foto ich posten soll. Welches Bild bleibt von gestern? Das mit den Flammen? Das von ihm, wie er von seinen Rettern gestützt wird? Das Wrack seines Autos?", fragt sich Grosjean, die sich wünschte, auf den Shirts würde "Superheld" statt "Champion" stehen.

"Denn so haben wir den Kindern das Unerklärliche erklärt", meinte Grosjean.

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"Mehrere Wunder nötig": Grosjeans Frau Marion bedankt sich

Während sie auf Twitter von "Liebesschilden, die Superhelden retten" schrieb, bedankte sich die TV-Moderatorin bei Instagram ausführlich – bei den Ersthelfern, den Männern im Krankenwagen, bei allen, die ihre Unterstützung gezeigt hätten (SERVICE: Konstrukteurswertung).

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Sie dachte auch an den schwer verunglückten Jules Bianchi und dessen Familie. Nach Bianchis Unfall 2014, dessen Folgen er ein halbes Jahr später erlag, wurde der Cockpit-Schutz Halo eingeführt, der Grosjean nun das Leben rettete.

"Danke an unsere Kinder, die ihn dazu gebracht haben, sich aus den Flammen herauszukämpfen. Danke an seinen Mut, seine Entschlossenheit, seine Kraft, seine Liebe, sein körperliches Training, das ihn wahrscheinlich auch am Leben gehalten hat", schrieb sie.

Am Sonntag "war nicht ein Wunder nötig, sondern mehrere".

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