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München - Eine Rückkehr des "verlorenen Sohnes" Sebastian Vettel zu Red Bull schien lange möglich. Nun erklärt Motorsportchef Helmut Marko, warum daraus nichts wurde.

Lange war spekuliert worden, ob Sebastian Vettel nach seiner Zeit bei Ferrari zu Red Bull zurückkehren würde.

Der Heppenheimer selbst hatte im Sommer noch entsprechende Gerüchte angeheizt. Er würde wohl ein Angebot seines Ex-Rennstalls annehmen, sagte er im Juli am Rande des zweiten Saisonrennens in Spielberg.

Doch damals bestand aus Sicht der Roten Bullen kein Handlungsbedarf. Erst vor wenigen Tagen sah sich Red Bull veranlasst, einen neuen Fahrer zu verpflichten. (Fahrerwertung der Formel 1 2020)

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Marko: "Vettel war nicht mehr verfügbar"

"Als wir uns entschieden haben, dass wir Albon ersetzen, war Vettel nicht mehr verfügbar", erklärte Motorsportchef Helmut Marko im Interview mit Motorsport-Total.com.

Der Hintergrund: Erst nach einer eingehenden Saisonanalyse hat man sich entschlossen, Alexander Albon vor die Tür zu setzen. Zu diesem Zeitpunkt aber stand Vettels Wechsel zu Aston Martin bereits fest.

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Statt des Deutschen, der mit Red Bull viermal Weltmeister wurde, verpflichtete das Team den Mexikaner Sergio Pérez, der wiederum bei seinem bisherigen Team für Vettel hatte Platz machen müssen.

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Vettels Förderer Marko beobachtet die Situation um den 33-Jährigen dennoch sehr genau. Dass Vettel noch einmal zu alter Stärke zurückfinden kann, bezweifelt der Österreicher allerdings.

Auf die entsprechende Frage antwortete er nur: "Ich hoffe es für ihn."

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