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Am 29. Dezember 2013 hat Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher einen tragischen Skiunfall. Wie es ihm genau geht, weiß kaum jemand.

Die allerersten Meldungen am frühen Nachmittag jenes 29. Dezembers 2013 gaben keinen übermäßigen Anlass zur Sorge.

Michael Schumacher, so hieß es beim Radiosender Europe 1, habe bei einem Skiunfall in den französischen Alpen eine Gehirnerschütterung erlitten. Radio Monte Carlo zitierte Christophe Gernignon-Lecomte, den Direktor der Skistation Meribel, der bestätigte, dass der Rekordweltmeister der Formel 1 zur Sicherheit per Helikopter in ein Krankenhaus geflogen worden sei.

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Schumacher erleidet Kopftrauma

Wenige Stunden später wuchs die Angst um das deutsche Formel-1-Idol fast minütlich. Am späten Abend desselben Tages dann war klar: Michael Schumacher kämpft um sein Leben.

Laut einer offiziellen Mitteilung erlitt er bei dem folgenschweren Sturz "ein Kopftrauma mit Koma, das umgehend eine neurochirurgische Behandlung erforderte".

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Auch sieben Jahre danach ist dieser Moment, in dem aus einer Sorge bittere Gewissheit wurde, schwer zu greifen. Die lebensbedrohliche Schwere von Schumachers Skiunfall traf die Motorsportwelt ins Mark. Der schwierige Weg des 91-maligen Grand-Prix-Siegers wird bis heute begleitet von teils wilden Spekulationen um seinen Zustand, aber auch von guten Wünschen und emotionalen Erinnerungen.

Michael Schumacher: Interesse an Schicksalsschlag ungebrochen

Was die Öffentlichkeit weiß, ist schnell erzählt. Schumacher wird nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, mehreren Operationen und dem Aufwachen aus einem künstlichen Koma seit September 2014 häuslich behandelt.

Das Interesse am Zustand des Mannes, der die Formel 1 in Deutschland in ungeahnte Höhen führte, ist weiterhin enorm - und wird immer wieder ausgenutzt für die großen Schlagzeilen.

Michael Schumacher stürzte beim Skifahren am 29. Dezember 2013 schwer
Michael Schumacher stürzte beim Skifahren am 29. Dezember 2013 schwer © Getty Images

Michael Schumacher selbst soll weiterhin möglichst unbehelligt bleiben, zu seinem eigenen Wohl und dem seiner Familie. Trotzdem oder gerade deswegen ist das Interesse am tragischen Schicksal der Sportikone ungebrochen.

Am Schicksal des Mannes, der mehr als 300 Rennen in der Formel 1 ohne wirklich schlimme Unfälle überstand. Und dann beim entspannten Skifahren mit Familie und Freunden so unglücklich stürzte, dass es sein Leben in ein Davor und ein Danach teilte.

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