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Sowohl bei Haas als auch beim Weltmeisterteam Mercedes wird in Bahrain ein Getriebewechsel fällig. Sebastian Vettel erlebt in seinem neuen Aston Martin Probleme.

Anlaufschwierigkeiten bei Dauersieger Mercedes und Sebastian Vettel zum Start der Formel-1-Testfahrten - und auch bei Mick Schumacher:

Sowohl bei Haas als auch beim Weltmeisterteam wurde am Freitagmorgen in Bahrain ein Getriebewechsel fällig. Später hatten auch Vettel und Ex-Kollege Charles Leclerc Probleme (NEWS: Alles zur Formel 1).

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Bei Schumachers Haas VF21 vermeldete das Team nach gut eineinhalb Stunden Hydraulikprobleme und entschied sich zu dieser Maßnahme, Formel-1-Neuling Schumacher (21) hatte bis dahin lediglich sieben vollständige Runden gedreht (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER).

Am Ende kam der Formel-1-Neuling deswegen nur auf 15 Runden, ehe er seinen Boliden nach der Mittagspause an seinen Teamkollegen Nikita Masepin übergab.

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Mercedes mit Problemen: "So soll es nicht laufen"

Auf die wenig aussagekräftige Bestzeit am Vormittag von McLaren-Neuzugang Daniel Ricciardo (Australien/1:32,203 Minuten) fehlten Schumacher 3,924 Sekunden.

Gar nur sechs Umläufe schaffte Vizeweltmeister Valtteri Bottas im Mercedes, der Finne wurde Zehnter und Letzter hinter Schumacher mit 4,647 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Das Weltmeisterteam der vergangenen sieben Jahre musste wegen Schaltproblemen das Getriebe wechseln. Am Nachmittag soll Rekordweltmeister Lewis Hamilton (England) den W12 übernehmen.

"So soll es nicht laufen, dass wir am ersten Vormittag stehen und das verschlafen", sagte Mercedes-Chef Toto Wolff bei Sky: "Wenn ab jetzt alles rund laufen, sollte es fein sein."

Vettel im Aston Martin mit technischen Problemen 

Zunächst ohne Probleme konnte Sebastian Vettel bei mehr als 30 Grad und starkem Wind seine Runden drehen - in komplett neuem Look:

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Nach sechs Jahren in Ferrari-Rot ist der viermalige Weltmeister nach seinem Wechsel zu Aston Martin nun in British Racing Green unterwegs. Der Helm des Heppenheimers ist zudem nicht mehr weiß mit einem schwarz-rot-goldenen Streifen, sondern trägt das auffällige Pink eines Team-Sponsors. 

Sebastian Vettel trägt bei seinem neuen Formel-1-Team Aston Martin nun einen pinken Helm ©

Allerdings leistete sich der Hesse, der Ferrari nach sechs Jahren verlassen hatte, dann  - wie einige andere Fahrer auch - einen Verbremser in Kurve 1. Und wenige Minuten später vermeldete die Formel 1: Aston Martin hat Vettel rausgezogen! Vettel (+1,539 Sekunden) lag dabei auf Zwischenrang acht, als sein Wagen zunächst am Ende der Boxengasse stehen blieb.

Vettel erklärt Problem

Die Mechaniker holten den AMR21 zurück. "Das war kein größeres Problem. Ein kleiner Hänger", sagte Vettel bei Sky: "Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme."

Immerhin legte der Routinier insgesamt 51 Runden zurück.

"Die Bedingungen sind sehr schwer. Ich habe sehr viel lernen können, muss mich an vieles noch gewöhnen. Viele Dinge sind anders. Da wird noch viel kommen", meinte Vettel: "Soweit war der Morgen relativ produktiv."

Leclerc löst Rote Flagge aus

Max Verstappen im Red Bull RB16B war am ersten Testtag als schnellster und fleißigster Fahrer in Erscheinung getreten. Der Niederländer setzte mit 1:30,674 Minuten die Bestzeit und absolvierte 138 Runden.

Lando Norris im McLaren war gut 0,2 Sekunden langsamer als Verstappen und belegte Rang zwei. Esteban Ocon kam auf insgesamt 128 Runden Testrunden. Ansonsten blieben alle Fahrer ein- bzw. zweistellig.

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Charles Leclerc sorgte unterdessen für ein größeres Problem. Der Ferrari blieb am Ende von Sektor 1 stehen und sorgte für die erste rote Flagge des Winters. Der Ausfall löste heftige Reaktionen auf Twitter aus.

"Neues Jahr, neue Saison - derselbe alte Ferrari", war unter dem Post zu Leclercs Ausfall zu lesen. Ein anderer User schrieb: "Stellt euch vor, man warten monatelang, um wieder auf die Strecke zu kommen, nur damit das passiert."

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Formel 1: Testfahrten deutlich kürzer

Technische Probleme wiegen in diesem Jahr doppelt schwer. Aus Kostengründen wurden die Testfahrten von sechs auf drei Tage verkürzt. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Jedem Fahrer stehen damit im Idealfall nur zwölf Stunden zur Verfügung, um sich vor dem Saisonstart am letzten März-Wochenende ebenfalls in Bahrain an seinen neuen Rennwagen zu gewöhnen.

Ungeachtet der weiter spürbaren Folgen der Corona-Pandemie will die Formel 1 in diesem Jahr die Rekordzahl von 23 WM-Läufen abspulen. Ende März soll auf dem Bahrain International Circuit auch der erste Grand Prix des Jahres über die Bühne gehen. 

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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