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Mick Schumachers erster großer Titel wurde von Verschwörungstheorien begleitet, die auch ein Rivale befeuerte. Sein damaliger Boss nimmt nun Stellung.

In der Formel 1 ist Mick Schumacher ein Newcomer, in der Formel 3 und Formel 2 hat er aber bereits mit Titeln auf sich aufmerksam gemacht. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der Gewinn der Formel-3-Europameisterschaft 2018 war Schumachers erster großer Triumph - aber er ist von Verschwörungsmythen umrankt: Dass der junge Deutsche nach schwachem Saisonstart mit seinem Prema-Boliden noch acht Rennen gewann, weckte Argwohn (Rennkalender der Formel 1 2021).

Sein damaliger Rivale Daniel Ticktum aus England raunte: "Leider kämpfe ich eine Schlacht, die ich nicht gewinnen kann, da mein Nachname nicht Schumacher ist."

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Bekam Mick Schumacher unfaire Hilfe, wegen seines großen Namens und der damit verbundenen Vermarktungs-Chancen? Gegen die damaligen Anwürfe, die bis heute nachwirken, wurde Schumacher kürzlich schon von Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost verteidigt. Nun bezieht auch Schumachers damaliger Teamchef nochmal Stellung.

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Vorwürfe gegen Mick Schumacher "nicht angemessen"

"Diese Kommentare waren nicht angemessen", sagt René Rosin dem Magazin GP Racing: "Wenn jemand die Legalität des Autos oder des Motors angezweifelt hat, dann hätten sie gegen alles mögliche protestieren können. Aber das hat niemand getan."

Der Ex-Teamchef hat eine einfache Erklärung für Schumachers Leistungssteigerung zu jener Zeit: "Er kämpfte immer um Spitzenplätze, aber er brachte nie das Ergebnis nach Hause, das er brauchte." Die nötige Pace hätte Schumacher bereits damals gehabt.

Nach einem internen Gespräch sei bei Schumacher der Knoten geplatzt: "Wir haben ihm gesagt: 'Mick, geh es einfach Rennen für Rennen an, denk nicht an die Meisterschaft. Wenn du an die Meisterschaft denkst, dann wird es härter.'" Nach diesen Worten startete der heutige Haas-Pilot eine Reihe von fünf Siegen in Serie.

"Den Titel haben wir gewonnen, weil Mick und das Team einen großartigen Job gemacht haben", führt Rosin weiter aus. Als eine der großen Stärken von Schumacher sehe er die Fähigkeit zur Selbstkritik. Mit dieser Einstellung habe der Nachwuchsfahrer den Titel erringen können.

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