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Bei Mercedes kommt es zu Spannungen: Toto Wolff kritisiert Valtteri Bottas öffentlich. Jetzt rudert der Mercedes-Motorsportchef aber zurück.

Mercedes hat beim Großen Preis von Aserbaidschan ein regelrechtes Debakel erlebt.

Lewis Hamilton leistete sich einen riesigen Patzer, Valtteri Bottas musste mit Platz zwölf die dritte Nullrunde im sechsten Rennen hinnehmen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

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Entsprechend deutlich fiel die Kritik von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff aus: "Ein hundsmiserables Rennen von uns. Wahrscheinlich haben wir das Ergebnis auch so verdient. Das Auto war das ganze Wochenende über schlecht", sagte der Österreicher. (Fahrerwertung der Formel 1)

Wolff nimmt Kritik an Bottas zurück

Schon in Monaco war Unruhe bei Mercedes zu spüren gewesen. Wolff erwähnte öffentlich Bottas' angeblich unpräzises Anfahren beim missglückten Boxenstopp, was den Mercedes-Piloten überraschte. Er sei nämlich nur zwei Zentimeter neben der Optimalposition gewesen und somit sogar sehr präzise angefahren. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Jetzt ruderte Wolff mit seiner Kritik zurück: "Es war wahrscheinlich mein Fehler. Als ich den Stopp analysiert habe, habe ich gesagt, dass er ein paar Zentimeter zu wenig weit gefahren ist, ohne das als Schuldzuweisung zu verstehen. Er war eigentlich sehr präzise bei dem Stopp. Er hat bei der ganzen Geschichte keinen Fehler gemacht, sondern es war unser Problem."

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Wie geht es mit Bottas weiter?

Doch die Spannungen bei den Silberpfeilen gehen weiter. Denn Wolff hat noch immer nicht entschieden, ob der Vertrag mit Bottas um ein weiteres Jahr verlängert wird.

"Wir waren immer fair mit beiden Fahrern. In dem Moment, wo wir eine erste Tendenz hatten. Das würde auch in dem Fall so sein. Aber diese Entscheidung haben wir noch nicht getroffen", so der 49-Jährige auf Nachfrage von Motorsport-Total.com.

Der Finne drängt derweil auf eine Entscheidung, wie er in Baku deutlich machte. Der 31-Jährige signalisierte, dass es ihm recht wäre, so früh wie möglich Bescheid zu wissen. Er befände sich auf dem Transfermarkt in einer schwierigen Position, was Alternativen abseits von Mercedes betrifft.

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