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Nicky Hayden verstarb im Mai 2017 nach einem Unfall © Getty
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Im Frühjahr 2017 verunglückt Ex-MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden bei einem Verkehrsunfall. Jetzt hat das Gericht ein Urteil für den Unfallfahrer gefällt.

Der italienische Autofahrer, der im Mai 2017 in den tödlichen Unfall des ehemaligen MotoGP-Weltmeisters Nicky Hayden verwickelt war, ist von einem Gericht in Italien zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden.

Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. 

Hayden war mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als ihn der Fahrer eines Peugeots mit einer Geschwindigkeit von 70 km/h erfasste. Auf der Straße galt ein Tempolimit von 50 km/h. Gutachter kamen zu dem Schluss, dass Hayden noch am Leben wäre, wenn der Fahrer sich an die Begrenzung gehalten hätte. Hayden soll seinerseits ein Stoppschild überfahren und Musik gehört haben, weshalb das Gericht für den Autofahrer mildernde Umstände geltend machte.

Hayden erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen und starb fünf Tage später im Krankenhaus. Das "Kentucky Kid" hatte 2006 mit Honda den WM-Titel in der MotoGP gewonnen.

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