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München - Nächster Skandal um Ex-MotoGP-Pilot Romano Fenati. Im September hatte er einem Gegner in die Bremse gegriffen. Nun liefert er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Der italienische Motorrad-Skandalpilot Romano Fenati hat nun auch Probleme mit der Polizei.

Wie die Tageszeitung Il Resto del Carlino berichtete, überholte der 22-Jährige am Freitagabend auf der Autobahn A14 nahe der Adria-Badeortschaft Porto San Giorgio mit überhöhter Geschwindigkeit ein Polizeiauto. Die Polizei jagte Fenati hinterher. Als dieser endlich anhielt, geriet Fenati in Wut und beschimpfte die Polizisten. 

Wegen überhöhter Geschwindigkeit musste Fenati eine Geldstrafe von 80 Euro zahlen, wurde jedoch auch wegen Widerstands gegen die Polizei angezeigt. Fenati verteidigte sich auf Facebook, dass er die Nachricht erhalten habe, dass sein Großvater im Sterben im Krankenhaus von Ancona lag. Er habe es eilig gehabt, das Krankenhaus zu erreichen.

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"Ich habe mich bei der Polizei wegen der überhöhten Geschwindigkeit entschuldigt, doch ich wurde in eine lebhafte und für mich surreale Diskussion verwickelt", schrieb der Pilot auf Facebook.

Lizenzentzug nach lebensgefährlicher Aktion

Fenati hatte in dieser Woche sein Comeback in der Moto3 angekündigt. Sein Snipers Team wolle ihm eine zweite Chance geben, berichteten italienische Medien. Der Pilot hatte Anfang September in Misano seinem Landsmann Stefano Manzi bei über 200 km/h in die Bremse gegriffen und diesen damit in Lebensgefahr gebracht. Der Motorrad-Weltverband entzog ihm daraufhin bis zum Jahresende die Lizenz.

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