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Petr Fulin gewann das zweite Rennen der TCR Germany in Most
Petr Fulin gewann das zweite Rennen der TCR Germany in Most © ADAC Motorsport
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Gaststarter Petr Fulin gewinnt das vierte Saisonrennen der ADAC TCR Germany: Luca Engstler jubelt zu früh und verliert Platz zwei an Michelle Halder

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Viertes Rennen, vierter Sieger: Gaststarter Petr Fulin hat dem Cupra TCR den ersten Saisonsieg in der ADAC TCR Germany beschert und sein persönliches Heimspiel in Most mit einem Erfolg gekrönt. "Das ist perfekt und hätte nicht besser laufen können, sagt er: "Aber: Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich konnte mir zu keinem Zeitpunkt sicher sein. Luca hat viel Druck gemacht, und Michelle ist sensationell gefahren."

Der Tscheche Fulin, der etwa 80 km von Most entfernt zu Hause ist, gewann am Sonntag vor Rookie Michelle Halder, die ihren zweiten Platz nervenstark ins Ziel brachte und damit für eine große Überraschung sorgte. Michelle Halder ist die erste Frau in der Geschichte der ADAC ADAC TCR Germany, die aufs Podium fährt.

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"Unglaublich, ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Besser hätte es nicht laufen können", sagt Halder: "Das war mein viertes Rennen im Tourenwagen, ich habe nicht im Simulator getestet. Jetzt ganz oben zu stehen bei diesem Fahrerfeld und dieser Konkurrenz - das ist einfach sensationell. Ich bin überglücklich"

Guter Start für Fulin Grundlage zum Sieg

Luca Engstler im VW Golf GTI TCR wurde Dritter und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft. Er liegt als Tabellenzweiter acht Punkte hinter Harald Proczyk, der im Opel Astra TCR Fünfter wurde. Meisterschaftsdritter ist Niels Langeveld, er belegte im Rennen im Audi RS3 LMS den vierten Rang.

Sechster wurde Max Hesse im Audi vor Dominik Fugel im Honda und Niko Kankkunen im VW Golf GTI TCR. Platz neun ging an Rookie Justin Häußermann vor dem ADAC-Stiftung Sport-Förderpiloten Mike Halder.

Den Grundstein für seinen ersten Sieg in der ADAC TCR Germany legte Fulin gleich am Start. Dort zog er am Pole-Setter Theo Coicaud vorbei und übernahm direkt die Führung. Dahinter reihten sich Engstler und Michelle Halder ein, dicht gefolgt von Mike Halder, der allerdings kurz darauf eine Durchfahrtsstrafe erhielt und zurückfiel. Coicaud erwischte hingegen keinen guten Start und fand sich eingangs der zweiten Runde auf Platz zehn wieder.

Engstlers Irrtum kostet ihn Rang zwei

Nach etwa fünf Minuten musste das Safety-Car erstmals auf die Strecke, weil Kai Jordan nach einem Kontakt in den Kies gerutscht war, und sein VW Golf GTI TCR geborgen werden musste.

Fulin verzögerte beim Restart geschickt und behauptete seine Führung stark vor Engstler und Halder, dahinter lieferten sich Proczyk und Langeveld ein enges Duell um Platz vier. Auch nach einer weiteren Safety-Car-Phase aufgrund eines Kontakts zwischen Coicaud und Sandro Kaibach blieb das Trio Fulin, Engstler und Michelle Halder unverändert an der Spitze.

Das Rennen um den Sieg blieb bis zum Schluss offen - letztlich zog Michelle Halder eingangs der letzten Runde an Engstler vorbei und übernahm Platz zwei. Engstler hatte irrtümlich angenommen, dass das Rennen bereits vorbei sei und war etwas vom Gas gegangen. Dies nutzte Halder, überholte Engstler und verteidigte ihren Platz bis zur Ziellinie nervenstark.

"Ich war der Meinung, dass es die letzte Runde war. Erst dann kam im Funk, dass noch eine weitere kommt, als ich schon am Jubeln war", sagt Engstler. "Bitter, denn ich habe das ganze Rennen kontrolliert und war das schnellste Auto vorne drin. Ich war mir sicher, dass ich die maximalen Punkte hole - und dann passiert so etwas. Aber insgesamt überwiegt die Zufriedenheit, dass ich ein solches Tempo gehen konnte."

© Motorsport-Total.com

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