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Fuhr Platz drei für das Kundenteam GPX Racing ein: Michael Christensen
Die Porsche zeigen sich in dieser WEC-Saison mehr als konkurrenzfähig © Getty Images
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Bei der Langstrecken-WM steht das fünfte Rennen an. In Austin will Porsche an die bisherigen Topleistungen anknüpfen. Toyota wird drastisch verlangsamt.

In der FIA World Endurance Championship steht das fünfte Rennwochenende der Saison an.

Nach den Rennen in Silverstone, Fuji, Shanghai und Bahrain gastiert die Langstrecken-WM an diesem Wochenende mit dem 6-Stunden-Rennen in Austin. (WEC: 6 Stunden von Austin ab 23.30 Uhr auf SPORT1 im Free-TV und bereits ab 18.30 Uhr im SPORT1-Livestream)

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Das Teilnehmerfeld ist auch in dieser Saison in vier Kategorien (LMP1, LMP2, LMGTE Pro und LMGTE Am) unterteilt. In der GTE Pro-Klasse tritt Porsche als aktueller Herstellerweltmeister gegen Ferrari und Aston Martin an und schickt zwei Sportwagen ins Rennen. Im neuen Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 sitzen dabei die Fahrerweltmeister Kévin Estre und Michael Christensen. Den zweiten Porsche teilen sich der Österreicher Richard Lietz und Gianmaria Bruni aus Italien.

Porsche will weiter angreifen

Nach der Absage der WEC-Station Sao Paulo (Brasilien) hat sich die FIA World Endurance Championship WEC in dieser Saison für die Rückkehr nach Austin entschieden. Bereits zwischen 2013 und 2017 war der Circuit of America Bestandteil des WEC-Kalenders und Porsche dürfte nicht unglücklich über diese Entscheidung sein.

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Immerhin fuhren die letzten drei Gewinner in der LMP-Klasse mit einem Porsche zum Sieg. An dieser Erfolgsserie will der Autobauer aus Stuttgart gerne anknüpfen - allerdings in der Klasse LM GTE Pro. "Wir freuen uns nach der Winterpause auf die zweite Saisonhälfte der WEC. Ich hoffe, wir können an unsere sehr guten Leistungen aus den ersten drei Rennen anknüpfen", fiebert Fritz Enzinger, Leiter Motorsport, dem ersten Rennen im Jahr 2020 entgegen.

Auch der Gesamtprojektleiter Werkmotorsport Pascal Zurlinden ist schon gespannt auf den Auftritt in Texas: "Der neue Porsche 911 RSR hat in der aktuellen WEC-Saison sein großes Potenzial bereits gezeigt. Ein Doppelsieg und weitere Podiumsplatzierungen in den ersten drei Rennen waren ein gelungener Start. Leider lief es in Bahrain nicht so gut für uns. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und reisen voller Optimismus in die USA."

Toyota bekommt Zusatzgewichte

In der Klasse LMP1 muss Toyota hingegen dem eigenen Erfolg Tribut zollen. Um die Mesterschaft spannend zu halten, werden die Wagen gemäß der EoT (Equivalence of Technology) und einem zusätzlichen Handicap-System basierend auf den eingefahrenen Meisterschaftspunkten künstlich eingebremst.

Da Toyota Gazoo Racing bisher drei von vier Rennen gewinnen konnte und auch im vergangenen Rennen, den 8 Stunden von Bahrain, ganz oben aufs Podest gefahren ist, wird der TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López um ganze 2,7 Sekunden verlangsamt.

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Die Teamkollegen Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley bekommen 2,21 Sekunden aufgebürdet.

So können sie die 6 Stunden von Austin LIVE verfolgen:

TV: SPORT1
Stream: SPORT1.de

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