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DBB trennt sich von Bundestrainer Rödl

DBB trennt sich von Bundestrainer Rödl

Der Deutsche Basketball Bund muss einen neuen Bundestrainer suchen. Der DBB will “neue Impulse setzen” und trennt sich von Henrik Rödl.
Henrik Rödl musste als Bundestrainer der deutschen Basketball-Nationalmannschaft gehen
Henrik Rödl musste als Bundestrainer der deutschen Basketball-Nationalmannschaft gehen
© Imago
SID
von SID
am 20. Aug

Bundestrainer Henrik Rödl und der Deutschen Basketball Bund (DBB) gehen nach vier Jahren getrennte Wege.

Dies gab der Verband knapp zwei Wochen nach dem Ende der Olympischen Spiele in Tokio bekannt, wo die DBB-Auswahl im Viertelfinale ausgeschieden war.

“Wir haben uns dazu entschlossen, trotz des Olympiaerfolges und im Hinblick auf die EuroBasket 2022 im eigenen Land neue, frische Impulse auf dieser Position zu setzen”, sagte DBB-Vizepräsident Leistungssport Armin Andres.

Henrik Rödl: “Lebenstraum in Tokio erfüllt”

“Es ist auch mein Gefühl, dass man mit einem erfolgreichen Ergebnis im Rücken auseinander gehen kann”, sagte Rödl, “ich bin allen Mitwirkenden dankbar, dass sich mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio ein Lebenstraum für mich erfüllt hat.”

Der 52 Jahre alte ehemalige Nationalspieler hatte den Posten im September 2017 angetreten.

Wer Nachfolger von Rödl wird, ist noch nicht bekannt. Der neue Bundestrainer steht vor einer besonderen Aufgabe, da Deutschland Co-Gastgeber der EM 2022 ist.

Die DBB-Mannschaft läuft in Köln (Vorrunde) und im Falle des Weiterkommens in Berlin (Finalrunde) auf. Außerdem wird in Georgien, Italien und Tschechien gespielt.

Olympia-Viertelfinale größer Erfolg für Rödl

Unter Rödl hatte das DBB-Team bei der WM 2019 in China mit Platz 18 enttäuscht, in diesem Jahr aber überzeugt.

Der Viertelfinaleinzug bei den Sommerspielen, die mit einem 70:94 (37:44) gegen Slowenien zu Ende gingen, war für den Europameister von 1993 nach dem eindrucksvollen Sieg beim Qualifikationsturnier in Split/Kroatien der größte Erfolg seiner Trainerkarriere.

Ein anderes großes Turnier fand während Rödls Amtszeit nicht statt, da die eigentlich für 2021 vorgesehene EM wegen der Corona-Pandemie und der Olympia-Verschiebung um ein Jahr nach hinten verlegt worden war.

In der Qualifikation für die EuroBasket 2022 spielte Deutschland außer Konkurrenz mit.

Rödl hatte 1992 in Barcelona als Profi an den Sommerspielen in Barcelona teilgenommen und war in Tokio zu Olympia zurückgekehrt. Sein Vertrag lief bis zum 31. August.

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