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3x3-Basketball: Deutschland im WM-Finale

Deutschland im WM-Finale

Die deutschen 3x3-Basketballer stehen bei der Weltmeisterschaft in Warschau im Finale. Dort trifft das deutsche Quartett am Sonntagabend auf Lettland.
Der FC Bayern Basketball hat auch das zweite Spiel der Halbfinal-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn für sich entschieden.
Die deutschen 3x3-Basketballer stehen bei der Weltmeisterschaft in Warschau im Finale. Dort trifft das deutsche Quartett am Sonntagabend auf Lettland.

Die deutschen 3×3-Basketballer greifen bei der WM in Warschau nach Gold. Das Quartett mit Denzel Agyeman, Kevin Bryant, Fabian Giessmann und Niklas Kropp besiegte Frankreich im Halbfinale 19:18 und fordert Lettland im Endspiel am Sonntagabend (21.15 Uhr). Die Balten hatten zuvor im Semifinale Rekordweltmeister Serbien geschlagen (20:19 n.V.).

Damit ist dem Deutschen Basketball Bund (DBB) die erste WM-Medaille seiner Geschichte sicher. Im Vorjahr hatten die Männer bei WM und EM jeweils das Spiel um Bronze verloren.

„Es war ein echt hartes, enges Spiel. Denzel war unglaublich, er hat die kleinen Spieler das ganze Spiel über attackiert, das war der Schlüssel“, sagte Kropp. Agyeman habe in der Schlussphase „ein paar verrückte Würfe getroffen“.

Buzzer Beater zum Sieg

Nach vier Siegen in vier Gruppenspielen und dem Viertelfinalerfolg über Österreich (21:19) dominierte das an Position sechs gesetzte DBB-Quartett auf dem Court vor dem Kultur- und Wissenschaftspalast in der polnischen Hauptstadt gegen Frankreich zunächst.

35 Sekunden vor dem Ende gerieten Agyeman und Co. nach einer Schwächephase in Rückstand, dann traf Giessmann kurz vor der Sirene zum Sieg.

Das Frauenteam mit Olympiasiegerin Marie Reichert, Ama Degbeon, Britta Daub und Laura Zolper war am Samstag im Viertelfinale überraschend gegen Aserbaidschan ausgeschieden (16:18) – nach vier Siegen in vier Gruppenspielen.

„Nach der Gruppenphase und der Anfangsphase, war mehr für uns drin. Aber so ist 3×3. Aserbaidschan hat im richtigen Moment seine Würfe getroffen und wir nicht“, sagte DBB-Disziplinchef Matthias Weber.