Was für eine Schlussphase in Bamberg!
BBL: Brose Bamberg mit Nervenkrimi gegen die Fraport Skyliners
Nervenkrimi in Bamberg
Am 28. Spieltag der easycredit BBL gelingt Brose Bamberg in der eigenen Brose Arena ein 75:72-Erfolg gegen die Fraport Skyliners. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)
Als Basketball-Feuerwerk konnte das Match allerdings nicht bezeichnet werden. Vor allem in der zweiten Hälfte überwog auf beiden Seiten der Kampf und immer wieder auch Krampf. In den letzten 46 Sekunden wurden die Fans jedoch mit einem echten Thriller mehr als entschädigt. (SERVICE: Alles zur BBL)
Dabei hatten die Hausherren einen guten Start und zogen schnell mit einem 7:0-Lauf davon. Diese Führung hatte über das gesamte Spiel Bestand und sah im 3. Drittel mit 15 Punkten den größten Vorsprung der Bamberger (65:50).
Frankfurt kommt zurück ins Spiel
Danach arbeiteten sich die Gäste, die als Tabellenletzter dringend auf einen Sieg angewiesen waren, allerdings Schritt für Schritt heran. 46 Sekunden vor Schluss waren es nur noch zwei Punkte Rückstand. (SERVICE: Tabelle der BBL)
Im Gegenzug wurden die Hausherren an die Freiwurflinie geschickt, konnten aber nur einen Wurf verwerten. 34 Sekunden vor dem Abpfiff stand es 70:73 aus Sicht der Hessen, die sich mit einem Timeout auf den Angriff vorbereiteten.
Der Angriff lief aber nicht nach Plan und Brose eroberte den Ball. Anstatt nun aber konzentriert die Zeit herunterzuspielen, fing Frankfurt einen Pass ab und kam noch zu zwei schnellen Punkten.
Bitterer Fehler von Will Cherry
Nach dem folgenden Brose-Angriff standen noch 14 Sekunden auf der Uhr und eine 3-Punkt-Führung auf dem Board. Und dann wurde es bitter aus Sicht von Frankfurt.
Will Cherry verdribbelte sich nach dem Einwurf. Gerade noch konnte er den Ball vor der eigenen Hälfte wieder greifen und zu Quantez Robertson spielen, der nur noch einen schnellen Dreier versuchen konnte - und verwarf.
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Damit stand die 12. Niederlage der Frankfurter in den letzten 13 Spielen fest und der Platz am Tabellenende ist weiter gebucht. Bamberg hingegen konnte sich zumindest vorübergehend auf Rang neun setzen und liegt damit in Reichweite der Playoff-Ränge.
Die Löwen Braunschweig feierten derweil einen Kantersieg. Die Niedersachsen setzten sich gegen den Tabellenachten BG Göttingen mit 101:64 (55:31) durch und verschafften sich etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Allein im zweiten Viertel erzielten die Braunschweiger 34 Punkte.
Außerdem bezwang s. Oliver Würzburg die Niners Chemnitz mit 81:71 (43:39).
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mit Sport Informationsdienst (SID)