Anzeige
Home>Basketball>BBL>

BBL: ALBA Berlin macht Titel-Hattrick in München perfekt

BBL>

BBL: ALBA Berlin macht Titel-Hattrick in München perfekt

Anzeige
Anzeige

Hainer fordert bessere Bayern-Saison

Hainer fordert bessere Bayern-Saison

ALBA Berlin entscheidet die Serie gegen den FC Bayern vorzeitig und kürt sich zum dritten Mal in Folge zum deutschen Meister. Die Münchner wollen in der nächsten Saison mehr erreichen.
ALBA Berlin entscheidet die Serie gegen den FC Bayern München vorzeitig und kürt sich zum dritten Mal in Folge zum deutschen Meister.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Startschuss für die Meistersause!

ALBA Berlin sorgt in der Best-of-Five-Serie gegen den FC Bayern München vorzeitig für die Entscheidung und feiert in der ersten Saison unter Trainer Israel Gonzalez in Spiel vier einen 96:81-Auswärtssieg.

Für Oscar da Silva, der als gebürtiger Münchner den Titel mit Berlin holte, war das Gefühl nach dem Match „super geil“. Dabei hob er im Gespräch mit Magenta Sport vor allem den Mannschaftsgeist des Teams hervor. „Mit so einer tollen Gruppe das geschafft zu haben, ist unglaublich.“

Auch für ALBA-Kapitän Luke Sikma stand das Team als Schlüssel zum Erfolg im Vordergrund: „Ich bin so stolz auf das Team. Es war ein unglaubliches Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.“

Damit muss München bereits zum zweiten Mal in Folge zusehen, wie ALBA im Audi Dome den Titel feiert. Im vergangenen Jahr war es ebenfalls Spiel vier, das die Entscheidung für die Hauptstädter brachte. (NEWS: Alles zur BBL)

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Bayerns Vereinspräsident zog nach dem Spiel bei MagentaSport ein gemischtes Fazit: „Ich glaube, es ist insgesamt eine gute, keine sehr gute Saison. Wir haben ein hervorragendes Playoff in der EuroLeague gegen Barcelona gespielt. Da hätten wir die Chance gehabt das Final Four zu erreichen. Leider sind wir im Pokal früh gegen Chemnitz ausgeschieden. Insgesamt bin ich zufrieden, aber im nächsten Jahr muss es mehr sein.“

Wohl vor allem auch in der Liga, wo sich mit ALBA der der alte und neue deutsche Meister zwischenzeitlich in einen kleinen Rausch spielte. Exemplarisch dafür war eine verrückte Phase im zweiten Viertel mit Christ Koumadje in der Hauptrolle. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)

Koumadje dreht im zweiten Viertel auf

Erst versenkte er einen Rebound über einen FCB-Verteidiger per Dunk zum 41:22. Nur kurz darauf verwertete er einen No-Look-Pass von Luke Simka, um dann nochmal einen Alley-oop-Pass von Malte Delow zum 48:26 durch den Korb zu befördern. Insgesamt kam der 25-Jährige auf elf Punkte und sechs Rebounds.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Diese Show von ALBA hatte Hainer schon in der Halbzeit Sorgenfalten bereitet: „Heute sind wir leider nicht so gut ins Spiel gekommen.“

Im zweiten Durchgang konnten die Hausherren den Rückstand nochmal verkürzen, da Berlin einen Gang zurückschaltete. Letztendlich waren der Sieg und der damit verbundene Beginn der Meisterfeierlichkeiten nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Nick Weiler-Babb lobt ALBA Berlin für die Serie

Auch Nick Weiler-Babb musste nach dem Spiel zugegeben, dass ALBA „eine verdammt gute Serie“ gespielt hat. Aber auch für sein Team hatte er Komplimente übrig. „Wir hatten eine Menge Hürden und Verletzungsprobleme in dieser Saison. Wir haben uns als Team da durchgekämpft. Ich muss ein großes Kompliment an mein Team und die Trainer geben.“

Zumindest einen Grund zum Jubel gab es für die Bayernfans gegen Ende des Spiels. Paul Zipser gelang kurz vor Ende des Spiels ein erfolgreicher Dreier zum zwischenzeitlichen 81:93 aus Münchner Sicht. Im vergangenen Jahr hatte sich der 28-Jährige einer Hirn-OP unterziehen müssen und sich in dieser Saison Schritt für Schritt zurückgekämpft. (INTERVIEW: Nach Hirn-OP: Zipser spricht über Leidenszeit)

Das zauberte auch Weiler-Babb nochmal ein kleines Lächeln ins Gesicht. „Ich bin sehr glücklich für ihn. Er hat jeden Tag so hart gearbeitet für diesen Moment.“

MEHR DAZU