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ALBA landet Befreiungsschlag gegen Topteam

ALBA landet Befreiungsschlag gegen Topteam

Bei der Rückkehr ihres Trainers Andrea Trinchieri haben die Basketballer von Bayern München in der EuroLeague einen Prestigesieg verpasst. ALBA Berlin gelingt nach drei Pleiten in Folge ein Heimsieg gegen Maccabi Tel Aviv.
Christ Koumadje war in der Zone kaum zu verteidigen von Maccabi Tel Aviv
Christ Koumadje war in der Zone kaum zu verteidigen von Maccabi Tel Aviv
© Imago
SID
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von SID

Bei der Rückkehr ihres Trainers Andrea Trinchieri haben die Basketballer von Bayern München in der EuroLeague einen Prestigesieg verpasst.

Der deutsche Pokalsieger verlor in Russland beim viermaligen Titelgewinner ZSKA Moskau unglücklich mit 74:77 (41:32) und erlitt nach zuvor drei aufeinanderfolgenden Pflichtspielsiegen einen Rückschlag. (Service: Ergebnisse der EuroLeague)

„Wir haben sehr solide gespielt“, sagte Trinchieri, der nach überstandener Bronchitis wieder an der Seitenlinie stand.

Sein Team habe aber „zwei folgenschwere Fehler“ gemacht. Moskau sei bei Ballbesitz in einigen Momenten besser gewesen.

ZSKA geht kurz vor Schluss in Führung

Durch die Niederlage bei ZSKA, in der abgelaufenen Saison Vierter der Königsklasse, stehen die Bayern bei fünf Siegen und sieben Niederlagen. Bei einem Erfolg hätten die Münchner mit Moskau (7:5) um den deutschen Nationalspieler Johannes Voigtmann gleichgezogen.

Trinchieri sah einen starken Auftakt seiner Mannschaft. Bis zur Pause hatten die Gäste alles im Griff, doch ZSKA kam zurück, ging 28 Sekunden vor Schluss in Führung und gewann. Topscorer des FC Bayern war Darrun Hilliard (28 Punkte), der bis zum Sommer für ZSKA spielte.

ALBA Berlin feiert Coup gegen Tel Aviv

Drei Spiele in Folge hat ALBA Berlin in der Euroleague verloren. Aber jetzt gelang den Hauptstädtern ausgerechnet gegen Maccabi Tel Aviv ein Befreiungsschlag.

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Gegen die favorisierten Israelis feierte ALBA einen 91:86-Erfolg (21:17, 24:18, 20:23, 26:28). Vor allem der Schwede Markus Eriksson zeigte mit 19 Punkten eine beeindruckende Leistung. Center Christ Koumadje steuerte als zweitbester ALBA-Werfer 12 Punkte zum Sieg bei.

Die Hausherren überzeugte an diesem Abend mit ihrer Vielseitigkeit. Aus der Distanz zeigte man sich treffsicher und in der Zone war Koumadje ein ständiger Unruheherd.

Die 45:35-Führung zur Halbzeit war der verdiente Lohn einer starken Leistung. In Hälfte zwei kamen die Gäste besser ins Spiel, ALBA brachte den Vorsprung aber leidenschaftlich über die Zeit.

Damit macht der amtierende deutsche Meister in der Tabelle einen Sprung und steht nun auf Rang 14.