Der Krieg im Nahen Osten trifft aktuell auch immer mehr Sportler. Einige Größen des europäischen Basketballs sitzen aktuell in Dubai fest.
Deutscher Nationalspieler sitzt in Dubai fest
Nationalspieler sitzt in Dubai fest
Unter den Betroffenen ist laut einem Bericht des serbischen Portals Meridian Sport auch ein Trio von Partizan Belgrad. Demnach können Shake Milton, Duane Washington und der deutsche Nationalspieler Dylan Osetkowski aktuell nicht von Dubai nach Belgrad zurückreisen.
Die drei hatten das aktuell andauernde Nationalmannschafts-Fenster dafür genutzt, um einen Kurzurlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu machen. Osetkowski war von Bundestrainer Alex Mumbru, wie viele EuroLeague-Stars, nicht für die WM-Qualifikation nominiert worden.
Nach dem Start des Krieges ist eine Rückkehr nach Europa aktuell unmöglich. Alle Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind geschlossen.
EuroLeague: Müssen Partizan-Stars mit dem Auto in Nachbarland reisen?
Wann die Partizan-Stars zurück nach Belgrad reisen können, ist aktuell noch nicht abzusehen. Der serbische Verein soll aber schon EuroLeague-Konkurrent Dubai Basketball kontaktiert haben, um eine Lösung zu finden.
Demnach hoffen die Belgrader darauf, dass die Verantwortlichen des Klubs aus Dubai dabei helfen können, eine Reise zurück nach Europa zu organisieren, sobald dies wieder möglich ist.
Eine der Optionen ist die Reise mit dem Auto oder Bus über Land in eines der Nachbarländer. Im Oman oder in Saudi-Arabien werden internationale Flüge aktuell noch durchgeführt.
Partizan trifft am Donnerstag auf Dubai
Spätestens bis zur Mitte der Woche muss eine Lösung gefunden werden, auch für Dubai Basketball. Am Donnerstag muss das neue EuroLeague-Team am 30. Spieltag ausgerechnet bei Partizan Belgrad antreten.
Die drei Partizan-Spieler sind übrigens nicht die einzigen Basketball-Stars, die aktuell in Dubai festsitzen. Auch Sarunas Jasikevicius, Trainer von Fenerbahce Istanbul, und Loni Walker, Iffe Lundberg und Jimmy Clark von Maccabi Tel Aviv, sitzen nach ihrem Kurzurlaub aktuell in den Emiraten fest.
Derzeit ist noch unklar, wie und wann die Spieler von Partizan und Maccabi sowie der Trainer von Fenerbahce Dubai verlassen können. Zumindest sollen alle in Sicherheit sein. Partizan, Fenerbahce und Maccabi sind am Donnerstag in der EuroLeague gefordert.