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"Durch den Monsun": DBB-Frauen durch Tokio Hotel beflügelt

„Durch den Monsun“: DBB-Frauen durch Tokio Hotel beflügelt

Die deutschen Basketballerinnen stimmen sich mit dem Mega-Hit der Magdeburger Band auf ihre WM-Spiele ein.
Die deutschen Basketballerinnen losgelöst in Berlin
Die deutschen Basketballerinnen losgelöst in Berlin
© (picture alliance/dpa)/SID/Andreas Gora
Die deutschen Basketballerinnen stimmen sich mit dem Mega-Hit der Magdeburger Band auf ihre WM-Spiele ein.

Mit „Durch den Monsun“ in die Erfolgsspur: Der Song, der die Brüder Bill und Tom Kaulitz vor 21 Jahren über Nacht zu Superstars machte, gibt auch den deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM viel Kraft. „Immer durch den Monsun. Immer weiter, immer weiter“, sagte Kapitänin Marie Gülich am Samstag nach dem erlösenden 74:58 (34:29)-Sieg im zweiten WM-Gruppenspiel gegen Japan.

Doch warum wählten die Deutschen ausgerechnet den Hit der Band Tokio Hotel als Teamsong, der vor Spielbeginn in der Halle gespielt wird? Emma Eichmeyer verriet: „Leo (Fiebich/d. Red.) und ich sind auf jeden Fall schon mal Tokio-Hotel-Fans. Wir haben es immer gerne angemacht. Jeder kennt den Song. Und jeder kennt ihn vor allem aus seiner Kindheit. Auch der bringt so ein bisschen Emotion mit sich, wir alle können mitsingen. Deswegen hat sich das schon in der Vorbereitung etabliert, dass wir ihn immer gehört haben.“

Wahrlich müssen Gülich, Eichmeyer und Co. dieser Tage reichlich Widerstände bewältigen. Zuerst sagte Starspielerin Satou Sabally verletzt für die WM in ihrer Berliner Heimat ab, deren Schwester Nyara und Leonie Fiebich sind gerade erst von Verletzungen zurückgekehrt, und am Freitag folgte schließlich der WM-Auftakt zum Vergessen beim 53:83 gegen Spanien.

Vor dem Japan-Spiel war gar noch Spielmacherin Alexis Peterson erkrankt ausgefallen, doch dann lief in der Max-Schmeling-Halle der Teamsong, in dem es am Ende des Refrains heißt: „Irgendwann laufen wir zusamm’n, durch den Monsun. Dann wird alles gut.“ Und so kam es.