Marie Gülich, Kapitänin der deutschen Basketball-Nationalmannschaft, ist auf dem bestem Weg, ihr lang ersehntes Comeback in der WM-Vorbereitung zu geben. „Jeden Tag kommt sie mit ein bisschen mehr Selbstvertrauen aus dem Training, wir sind jetzt gespannt auf die Spiele. Da hoffen wir, dass sie einige Minuten gehen kann“, sagte Co-Trainer Stefan Möller in einem Interview des Deutschen Basketball Bundes (DBB).
Gülichs Comeback: "Hoffen, dass sie einige Minuten gehen kann"
Gülichs Comeback rückt näher
Gülich hatte sich im Vorfeld der Europameisterschaft im Vorjahr einen Kreuzbandriss zugezogen und war seitdem ausgefallen. Für die Heim-WM in Berlin (4. bis 13. September) steht sie im erweiterten Kader, der am Samstag (19.00 Uhr/MagentaTV) in Ludwigsburg sein erstes offizielles Testspiel gegen WM-Auftaktgegner Spanien bestreitet.
Bereits für Freitag stand ein inoffizieller Test gegen die Vize-Europameisterinnen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Plan. Weitere Partien folgen am 23. August in Göttingen gegen Ungarn und am 27. August in Köln gegen die Türkei.
Basketball: Viele WNBA-Spielerinnen fehlen noch
„Die Spiele sind richtungsweisend in dem Sinne, wie wir mit schwierigen Situationen umgehen. Zu Beginn ein sehr guter, harter Test. Wir sind froh darüber, dass wir die Möglichkeit bekommen, so früh gegen einen Mitfavoriten der WM zu testen“, sagte Möller.
Jener vertritt aktuell Bundestrainer Olaf Lange, der aufgrund seiner Tätigkeit als Co-Trainer von Toronto Tempo in der WNBA derzeit noch in Übersee weilt. Auch Satou Sabally, Leonie Fiebich (New York Liberty), Nyara Sabally (Toronto Tempo) und Frieda Bühner (Portland Fire) sind noch nicht beim Team.
Lediglich Luisa Geiselsöder, die von Portland vorzeitig freigestellt wurde, ist bereits in Ludwigsburg. „Luisa so früh dabei zu haben ist definitiv ein sehr großes Upgrade. Wir wissen alle um die Stärken von Luisa, was für eine hervorragende Spielerin sie ist“, so Möller.