NBA-Champion Ariel Hukporti sowie die Nachwuchshoffnungen Hannes Steinbach, Christian Anderson und Jack Kayil laufen nicht wie erhofft beim Supercup in Hamburg (21./22. August) und in der darauffolgenden WM-Qualifikation für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft auf. Das Quartett fehlt im Aufgebot von Bundestrainer Álex Mumbrú für die anstehenden Spiele.
Deutsches Quartett sagt doch noch für Basketball-Länderspiele ab
Deutsches Quartett sagt doch noch ab
Mitte Juli hatte der Deutsche Basketball Bund (DBB) mitgeteilt, dass die Profis im Kader erwartet würden, im nun veröffentlichten 15-köpfigen Aufgebot fehlt das Quartett. Mit dabei aus der NBA sind Kapitän Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers), Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder) und Tristan da Silva (Orlando Magic). Moritz (Brooklyn Nets) und Franz Wagner (Orlando) legen wie geplant in diesem Sommer eine Pause im Nationalteam ein.
Hukporti (Philadelphia 76ers), die Rookies Anderson und Steinbach (beide Charlotte Hornets) sowie Kayil, der von den New York Knicks gedraftet wurde, aber weiter für den deutschen Meister Alba Berlin spielt, sind in vier Partien nicht dabei.
Beim Supercup trifft der Welt- und Europameister im Halbfinale am 21. August auf Tschechien, einen Tag später wartet ein Duell mit Kroatien oder Vize-Europameister Türkei. Danach geht es am 27. August zum Auftakt in die zweite Phase der WM-Qualifikation in Köln gegen die Niederlande, drei Tage später tritt die DBB-Auswahl in Polen an.
Das Aufgebot im Überblick:
Isaac Bonga (Panathinaikos Athen/Griechenland), Kay Bruhnke (Rytas Vilnius/Litauen), Oscar da Silva (Bayern München), Tristan da Silva (Orlando Magic), Malte Delow (Alba Berlin), Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder), David Krämer (Roter Stern Belgrad/Serbien), Maodo Lo (Zalgiris Kaunas/Litauen), Kostja Mushidi (letzter Verein: Niners Chemnitz), Andreas Obst (Bayern München), Louis Olinde (Reyer Venedig/Italien), Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers), Daniel Theis (Maccabi Tel Aviv/Israel), Johannes Thiemann (Bayern München), Nelson Weidemann (letzter Verein: ratiopharm Ulm)