Besonderer Auftritt von Mats Hummels. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler hat in seinem Podcast „Alleine ist schwer“, den er gemeinsam mit Bruder Jonas betreibt, von seiner Teilnahme an einem Dartturnier berichtet.
Wie Hummels beim Darts seinen Gegner verletzte
Hummels verletzte Gegner beim Darts
Auf einem Campingplatz in München war eigentlich Bruder Jonas als Teilnehmer des dort stattfindenden Events angemeldet. „Ich wollte ursprünglich als Zuschauer zum Dartturnier kommen, und man hatte mir geschrieben, dass ich als Nachrücker in Frage kommen würde, falls jemand absagt, weil die eigentlich voll waren“, erklärte der Weltmeister von 2014.
„Und wie es der Zufall so will, habe ich dort einfach als Jonas Hummels gespielt. Die haben es nicht mal in Mats Hummels geändert. Du hast es leider nicht geschafft, Jonas, und dann bin ich für dich ins Turnier rein.“
Hummels nicht der größte Darts-Fan
Für den 37-Jährigen eine durchaus spaßige Angelegenheit, auch wenn der langjährige BVB- und Bayern-Profi nicht unbedingt der größte Fan der Sportart ist.
„Ich habe in den letzten drei Monaten keine zehn Minuten Dartpfeile in der Hand gehabt, und das heißt noch nicht, dass ich auf eine Scheibe geworfen habe – das heißt nur, dass ich Dartpfeile in der Hand hatte“, so Hummels, der die Event-Location in München - in Anlehnung an den Ally Pally – „Allach Pallach“ taufte.
„Alle sind davon ausgegangen, dass ich auch so ein Darts-Nerd wäre, und ich find’s ja ganz nett. Ich habe von der WM ein bisschen gezwungenermaßen mitbekommen, weil Marius Wolf, mit dem ich im Urlaub war, das viel schaut, und dann habe ich halt ein bisschen mit geschaut, weil ansonsten schaue ich ja gar nicht.“
Und weiter: „Die waren völlig baff, als ich sagte: ‚Tut mir leid, ich schaue nicht, ich kann nichts dazu sagen, ich spiele auch nicht, ich werfe nicht.‘ Ich bin da mit so einer Neujahrslaune reingegangen, und das konnten die alle nicht glauben, weil sie halt komplett fasziniert sind von diesem Sport.“
Gegner verletzte sich beim Händeschütteln
Eindruck hinterlassen haben dürfte Hummels dennoch – allein schon aufgrund einer unbedachten Aktion, die zu einer Verletzung seines Gegners führte. Beim Einspielen verlor der ehemalige Abwehrspieler den Flight seines Pfeils, hielt den nackten Pfeil aber weiterhin in seiner rechten Hand.
Augenblicke später wollte ihm sein Gegner zur Begrüßung die Hand schütteln, was Hummels auch tat, allerdings immer noch mit dem Pfeil in der Hand.
Der Gegner habe dann „voll mit dem Zeigefinger, dem Wurffinger in die Spitze reingegriffen und hatte eine richtige Wunde. Er war mein Gegner für die nächste Runde, und das tat mir so leid. Das macht man nicht mit einem Dartpfeil in der Hand. Verletzungsgefahr ist leider da, aber nicht für sich selbst, sondern nur für die Gegner, die gegen mich spielen.“
Promi-Bonus für Hummels?
Bei der Reaktion seines Gegners auf die Verletzung vermutet Hummels übrigens einen „kleinen Promi-Bonus. Seine erste Reaktion war scharf genervt, und ich glaube, dass ich da wirklich einen kleinen Bonus gekriegt habe, weil er sich dann wirklich sehr schnell wieder beruhigt hat. Ich glaube, wenn das ein anderer gewesen wäre, dann hätte er ihm schon gesagt, wie dämlich.“
Sportlich gesehen lieferte Hummels übrigens einen Average von 40,3 Punkten, „was völlig okay war und nicht der schlechteste Schnitt im gesamten Turnier.“