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Darts-Fans lieben seinen Einmarsch-Song - er selbst hasst ihn

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Darts-Fans lieben seinen Einmarsch-Song - er selbst hasst ihn

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Darts-Star hasst seinen eigenen Song

Nathan Aspinalls Einzug zählt zu den atmosphärischen Highlights der Darts-Welt und dürfte auch heute in Berlin für Hochstimmung sorgen. Kurios: Aspinall mag seinen eigenen Song mittlerweile nicht mehr.
Nathan Aspinall verliert sein Auftaktmatch bei der Darts-Weltmeisterschaft 2024 deutlich gegen Ricky Evans mit 0:3 und muss sich früh aus dem Ally Pally verabschieden.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Die Einzüge der Darts-Stars zählen zu den atmosphärischen Highlights der großen Events - und auf seinen können sich die Fans heute Abend in Berlin heute besonders freuen.

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Nathan Aspinall läuft zu „Mr. Brightside“ von den Killers ein, ein Party-Kracher, der auch am zweiten Premier-League-Spieltag in der Mercedes-Benz-Arena (ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) für Hochstimmung sorgen dürfte. Kurios nur: Aspinall mag den Song eigentlich gar nicht. Er sagt, dass er ihn mittlerweile sogar „hasst“.

Wie kommt´s?

Darts: „Mr. Brightside“ stört Aspinalls Konzentration

„Ich bin in der Darts-Welt als Partylöwe bekannt. Ich bin wie der Jack Grealish des Darts. Ich habe vor ein paar Jahren versucht, mir einen Song auszudenken und ich wurde kurz zuvor im Halbfinale der WM 2019 von Michael Smith geschlagen“ erklärte Aspinall im Interview mit Planet Sport. „Wir sind feiern gegangen, und als ‚Mr Brightside‘ gespielt wurde, sind alle abgegangen. Da dachte ich, das ist mein Song.“

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Zunächst hätte sich die Entscheidung auch klar ausgezahlt, berichtet der 32-Jährige: „Es hat Wunder gewirkt, weil meine Popularität danach deutlich gestiegen war. Es ist sogar schwer, mich zu Beginn des Spiels zu konzentrieren, weil es bei diesem Song so laut ist. Das hat man auch bei der letzten Weltmeisterschaft gesehen.“ Aspinall schied bei der WM früh aus, verlor sein Auftaktmatch gegen Ricky Evans.

Er müsse sich daher sehr stark bemühen, sich nicht auf die Fans einzulassen, unter denen teils „fünftausend Menschen sind, die schreien und das Lied singen. Man kann dann gar nicht anders als mitzumachen.“

The Asp: „Mittlerweile hasse ich den Song“

Der Routinier, Spitzname „The Asp“ erklärte zudem: „Der Song trifft nicht nur in Großbritannien auf großen Anklang. Ich bekomme auch in anderen Ländern viel Unterstützung, allein durch den Walk-On-Song. Wenn die Leute das Lied mögen, mögen sie auch den Spieler, das ist erstaunlich.“

Das hat Folgen - und bei Aspinall Spuren hinterlassen: „Bei allem Respekt, ich hasse den Song mittlerweile. Früher habe ich ihn auch geliebt, aber jetzt höre ich ihn überall, wo ich hingehe“, sagte er.

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Dennoch möchte der Routinier den Song nach eigenen Angaben erst ändern, wenn die Fans ebenfalls irgendwann mal genug haben sollten.

Erfolg hat „Mr. Brightside“ bisher jedenfalls durchaus beschert: Aspinall erreichte 2020 nochmal das WM-Halbfinale und stand 2020 im Finale der Premier League. Am heutigen Spieltag trifft er zum Auftakt auf den dreimaligen Weltmeister Michael van Gerwen.