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Darts: Deutscher Shootingstar setzt erstes Ausrufezeichen

Deutscher Shootingstar setzt Zeichen

Niko Springer setzt mit guten Leistungen bei der Players Championship 2 ein erstes Ausrufezeichen. Beim Triumph von Gerwyn Price wird Florian Hempel bester Deutscher in Wigan.
Luke Littler und Michael van Gerwen sorgen direkt am ersten Spieltag der neuen Premier League of Darts für ein Wahnsinns-Match. Da staunen selbst SPORT1-Kommentator Basti Schwele und Experte Max Hopp.
Niko Springer setzt mit guten Leistungen bei der Players Championship 2 ein erstes Ausrufezeichen. Beim Triumph von Gerwyn Price wird Florian Hempel bester Deutscher in Wigan.

Starker Auftritt von Niko Springer! Bei der zweiten Players Championship in Wigan erreichte der „Meenzer Bub“ die Runde der letzten 32.

Auf dem Weg dorthin schlug er unter anderem Daryl Gurney – und das sogar deutlich mit 6:2 in den Legs. Der Nordire gehörte einst zu den besten Spielern der Welt, gewann 2018 sogar die Players Championship Finals. Mit fast 97 Punkten im Schnitt ließ Springer „Superchin“ keine Chance.

Eine Runde später war dann jedoch gegen Wessel Nijman Schluss. Der Niederländer war am Ende zu stark für Springer, der sich, nach seinem Aus in Runde eins am Tag zuvor, gut präsentierte. Springer ist einer von sechs neuen deutschen Tour-Card-Holdern.

Steigerung der deutschen Darts-Profis

Bester Deutscher beim zweiten ProTour-Event der Saison war Florian Hempel. Der 34-Jährige erreichte das Viertelfinale, musste sich dort allerdings dem späteren Finalisten Chris Dobey geschlagen geben. Martin Schindler erreichte das Achtelfinale – und verlor dort gegen den anderen Finalisten und späteren Sieger Gerwyn Price. Der Waliser krönte im Endspiel ein starkes Comeback mit einem 8:7-Erfolg gegen „Hollywood“.

Insgesamt lief der zweite Tag für die deutschen Darts-Profis deutlich besser als der erste. Dort gewannen mit Kai Gotthardt und Leon Weber lediglich zwei Spieler überhaupt ihre Auftaktpartie, beide mussten danach jedoch sofort die Segel streichen. Rückkehrer Max Hopp kassierte zwei Auftaktniederlagen.

Am Ende konnte sich Rob Cross in einem englischen Finale gegen Joe Cullen durchsetzen. Mit 8:3 in den Legs gewann „Voltage“ und sicherte sich so den ersten Sieg auf der ProTour 2025.

Für ein Highlight am Dienstag sorgte Beau Greaves. Die Engländerin, die dank ihrer Spitzenposition in der Order of Merit der Challenge Tour als Nachrückerin dabei war, feierte ihren ersten Sieg in der „ersten Liga“ der PDC. Die 21-Jährige schlug Josh Rock mit 6:5 und glänzte mit 102,77 Punkten pro Aufnahme im Schnitt. In Runde zwei unterlag sie Krzysztof Ratajski mit 2:6.