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Van Gerwen fällt bitteres Urteil über deutschen Darts-Star

MvG fällt bitteres Pietreczko-Urteil

Michael van Gerwen stellt dem deutschen Darts kein gutes Zeugnis aus. Besonders Ricardo Pietreczko wird abgewatscht.
Luke Littler und Michael van Gerwen sorgen direkt am ersten Spieltag der neuen Premier League of Darts für ein Wahnsinns-Match. Da staunen selbst SPORT1-Kommentator Basti Schwele und Experte Max Hopp.
Michael van Gerwen stellt dem deutschen Darts kein gutes Zeugnis aus. Besonders Ricardo Pietreczko wird abgewatscht.

Harte Worte von Michael van Gerwen! Der Darts-Superstar sieht Deutschlands Darts-Spieler noch weit von der Spitze entfernt.

Er sehe „überhaupt nicht“, dass ein Deutscher in fünf bis zehn Jahren für den WM-Titel in Frage kommt.

„Deutschland braucht richtig, richtig gute Spieler. Daran mangelt es noch“, sagte der dreimalige Weltmeister im Gespräch mit der Augsburger Allgemeine. „Es gibt Martin Schindler, Gabriel Clemens, Florian Hempel. Sie spielen alle gutes Darts, aber sie müssen den nächsten Schritt jetzt machen. Das ist wichtig für ein so großes Land wie Deutschland.“

Van Gerwen watscht deutschen Darts-Star ab

Besonders hart ging van Gerwen mit dem deutschen WM-Achtelfinalisten Ricardo Pietreczko ins Gericht, den er bei seiner Aufzählung der deutschen Spieler zuvor nicht erwähnt hatte. „Ricardo ist nicht wirklich gut. Er ist ein netter Junge, ich mag ihn. Aber er tut keinem weh“, so das Urteil des Niederländers.

Immerhin, die deutschen Fans haben es van Gerwen angetan. „Die Zuschauer in Deutschland sind phänomenal. Ich bin im Jahr 15 Wochen in Deutschland, ich mag es hier“, erklärte der 35-Jährige.

Sein Fazit: „Aber Darts in Deutschland kann noch größer werden. Die PDC macht hier einen guten Job. Ich glaube, das wird auch kommen.“