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Darts: Springer ärgert Littler - aber nicht lange genug

Springer ärgert Littler – aber nur kurz

Niko Springer hält gegen Luke Littler zunächst gut mit. Der Weltmeister und Titelverteidiger ist für den Mainzer letztlich aber eine Nummer zu groß.
Luke Littler bricht im Interview nach seinem Sieg bei der Premier League of Darts in Tränen aus. Verlierer Luke Humphries tröstet ihn und übernimmt anschließend das Interview.
Niko Springer hält gegen Luke Littler zunächst gut mit. Der Weltmeister und Titelverteidiger ist für den Mainzer letztlich aber eine Nummer zu groß.

Dartsprofi Niko Springer hat beim World Matchplay in Blackpool/England eine Sensation verpasst. Der 26-Jährige aus Mainz unterlag in der ersten Runde dem Weltranglistenersten Luke Littler mit 6:10.

Im Empress Ballroom in den Winter Gardens hielt Littler zunächst gut mit und ärgerte den klaren Favoriten bis zum 5:5. Danach zog der 19 Jahre alte Engländer aber an und machte den ersten Schritt Richtung erfolgreiche Titelverteidigung.

„Ich glaube, das ist wahrscheinlich das härteste Los, das man kriegen kann“, hatte Springer im Interview mit Oche180 gesagt. Die Nummer 42 der Welt rechnete sich dennoch eine Chance aus: „Ich habe zuletzt besser gespielt, wenn ich auf einen höher gesetzten Gegner getroffen bin. Vielleicht kommt mir das entgegen.“

Letztlich hielt er ordentlich mit, verlor aber auch das zweite Duell mit dem Dominator.

Littler winkt Darts-Geschichte

Littler hat bisher jedes Major in dieser Saison gewonnen, beginnend mit der Weltmeisterschaft.

Nach seinem zweiten Triumph im Ally Pally ließ der Teenager die Titel beim World Masters, bei den UK Open, der Premier League sowie zuletzt bei der Team-WM mit Luke Humphries folgen.

Littler wäre der erste Spieler der PDC-Geschichte, der alle großen Turniere in einem Jahr gewinnt.

Verteidigt Littler auch seinen Erfolg aus dem Vorjahr beim World Matchplay erfolgreich, folgen noch der World Grand Prix, der Grand Slam, die Europameisterschaft, die ihm als einziges Major noch in seiner Sammlung fehlt, sowie die Players Championship Finals.

Am Montag ist der zweite deutsche Teilnehmer Martin Schindler gegen Ex-Weltmeister Gerwyn Price (Wales) ebenfalls in der Rolle des Herausforderers. Das Turnier in Blackpool, bei dem der Sieger 225.00 Pfund (rund 264.000 Euro) kassiert, läuft noch bis zum 26. Juli.