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Darts-EM: Bully Boy Michael Smith und Wright-Bezwinger Ross Smith im Finale

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Darts-EM: Bully Boy Michael Smith und Wright-Bezwinger Ross Smith im Finale

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EM-Finale steht fest

EM-Finale steht fest

Das Finale steht fest. Michael Smith trifft auf seinen Namensvetter Ross Smith. Beide Halbfinals waren in Sachen Spannung kaum zu überbieten.
Chris Dobey gewinnt in der zweiten Runde mit 10:5 gegen Jose de Sousa und sichert sich damit das Viertelfinale der European Darts Championships.
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von SPORT1

Das Finale steht fest!

Michael Smith hat das erste Halbfinale der Darts-EM für sich entschieden. Mit einer überragenden Vorstellung besiegte der Bully Boy den Niederländer Dirk van Duijvenbode mit 11:7. Nach seinem verlorenen WM-Finale 2022 gegen Peter Wright hat Smith somit eine erneute Chance auf einen prestigeträchtigen internationalen Titel.

Das Match gestaltete sich recht ausgeglichen. Beide Akteuren spielten Darts auf höchstem Niveau. Als Smith jedoch ab dem zwölften Leg richtig aufdrehte, war er kaum noch zu halten. Mit einem 11-Darter brachte er die Menge zum Toben und holte sich die 7:5-Führung. Doch das sollte nur der Anfang eines genialen Runs werden.

Ein Leg später warf Smith den nächsten 11-Darter und setzte zur zwischenzeitlichen 9:5-Führung nochmal einen drauf. Drei gewonnene Legs in Folge mit nur 33 Darts und sein Kontrahent wusste nicht, wie ihm geschah. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts).

Van Duijvenbode ließ nicht locker

Von Smiths starkem Lauf ließ sich van Duijvenbode jedoch nicht beirren. Dem Niederländer gelang es, sich das nächste Leg zu sichern, als er in beeindruckender Weise eine 124 mit drei Darts checkte.

Smith wollte den Sieg jedoch mehr und tat alles für den Finaleinzug. Mit einer 180 kam van Duijvenbode nochmal ran, Smith holte sich aber das 10:6. Danach sollte van Duijvenbode ein weiteres Leg gewinnen, was aber nicht genug war.

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Die Nummer vier der Welt gewann das entscheidende Leg zum 11:7 und zog am Ende verdient ins Finale ein. Die Leistung seines Gegners darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Bully Boy und van Duijvenbode warfen beide einen Average von über 100 und pushten sich gegenseitig zu Höchstleistungen.

Auch bei den geworfenen 180ern waren beide auf Augenhöhe (8:7 für van Duijvenbode). Einzig bei der Checkout-Quote gab es einen Unterschied. Smith erwies sich mit knapp 52 Prozent Checkout-Quote als extrem treffsicher und finishte 11-mal bei 21 Möglichkeiten.

Ross Smith folgt Bully Boy ins Finale

Ross Smith ist seinem Namensvetter Michael ins Finale der Darts-EM gefolgt. Mit einem 11:9 setze der Smudger sich gegen Chris Dobey durch. Als Weltmeister-Bezwinger ging der 33-Jährige mit viel Selbstvertrauen ins Matchup, zuvor hatte er Peter Wright in einem irren Comeback ausgeschaltet. Das zeigte er seinem Gegner auch von Beginn an. R. Smith legte los, wie die Feuerwehr und erspielte sich eine 5:0-Führung. Der Weg zu seinem ersten Finale war in greifbarer Nähe.

Dobey ließ sich jedoch nicht so leicht abschütteln. Wie auch sein Kontrahent glänzte Hollywood, der im Viertelfinale mit einer sensationellen Performance und zwölf 180ern einen neuen EM-Rekord aufgestellt hatte. Den frühen und deutlichen Rückstand nahm der Smudger als Motivationskick und warf sich heiß. Es folgten fünf 180er und er holte auf zum 5:6.

Wie schon im ersten Halbfinale war es eine ausgeglichene Partie mit großen Höhen und kleinen Tiefen auf beiden Seiten. Trotz Dobeys angedeutetem Comeback blieb R. Smith nervenstark, wie auch schon im Match gegen Wright. Der 33-Jährige warf alleine im 13. Leg zwei 180er und zog nach dem 14. Leg mit 9:5 davon. Beide Akteure kratzten zwischen Leg sechs und zehn an einem Average von 110.

In der Folge Legs war Smudger nicht aufzuhalten. Es reihte sich eine 140 an die nächste, doch Dobey erwies sich als hartnäckiger Gegner und wollte die Chance auf sein erstes EM-Finale nicht so leicht herschenken. Er kam zurück und stand beim Stand von 9:10 kurz vor dem Ausgleich. Bei 16 Restscore versagten ihm aber gleich zweimal die Nerven und er vergab sechs Darts in Folge zum möglichen 10:10. Auch R. Smith machte den Sack nicht direkt zu, blieb aber am Ende cool und machte das 11:9.