In den vergangenen Wochen kamen immer wieder Spekulationen auf, wonach die Premier League vor einer grundlegenden Veränderung stehen könnte. Diskutiert wurde unter anderem, ob die Königsklasse des Darts künftig mit mehr Spielern ausgetragen oder in einem anderen Modus gespielt werden sollte.
Premier League: PDC-Boss räumt mit Gerüchten auf
PDC-Boss räumt mit Gerüchten auf
Diese Gerüchte wies die Professional Darts Corporation (PDC) jetzt zurück. „Wir sagen immer, dass wir es evaluieren und an irgendeinem Punkt ändern werden, aber wir sind derzeit einfach der Meinung, dass die Daten zeigen, dass dies das richtige Format ist“, sagte PDC-Boss Matt Porter zu Sky Sports.
Für die Saison 2026 wird es also keine Änderungen am bestehenden Modus geben.
Premier League: PDC-Boss verweist auf Stimmung
Wie Porter weiter ausführte, funktioniere das aktuelle Format aus Sicht der Verantwortlichen sehr gut. Besonders die Atmosphäre in den Hallen sowie die Resonanz der Fans sprächen dafür, am bewährten System festzuhalten. Die Premier League genießt weiterhin große Popularität und sorgt regelmäßig für volle Arenen.
„Wir werden daher eine Entscheidung treffen, sobald wir das Gefühl haben, dass sich das Format abgenutzt hat“, ergänzte Porter.
Premier League: Bewährtes Format bleibt bestehen
Auch 2026 besteht das Teilnehmerfeld aus acht Profis. An jedem der Spieltage wird ein Mini-Turnier ausgespielt, bei dem Punkte für die Ligatabelle vergeben werden. Nach Abschluss der Ligaphase qualifizieren sich die vier besten Spieler für die Playoffs, die traditionell in der Londoner O2 Arena stattfinden.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt weiterhin nach dem bekannten Prinzip: Die besten vier Spieler der Weltrangliste sind gesetzt, ergänzt wird das Feld durch Wildcards der PDC. Dabei spielen sportliche Leistung, aktuelle Form und Vermarktbarkeit eine Rolle.
Wildcards für Premier League? Das sagt PDC-Boss Porter
Wer die vier Wildcards erhält, wird traditionell im Anschluss an die Darts-WM (vom 11. Dezember bis 3. Januar LIVE auf SPORT1) bekannt gegeben. Vorab wollte sich Porter nicht in die Karten schauen lassen.
„Wir treffen niemals eine Entscheidung, bevor wir nicht alle Fakten vorliegen haben“, sagte der PDC-Boss. „Es macht keinen Sinn, jetzt darüber zu sprechen.“
Generell suche man nach Spielern, die konstant gute Leistungen abrufen können, nannte Porter als wichtiges Kriterium: „Viele Spieler zeigen einmal eine gute Leistung, aber man muss beweisen, dass man regelmäßig auf höchstem Niveau mithalten kann.“