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Stampf-Vorwürfe! Noppert gerät in Erklärungsnot

Stampf-Vorwürfe! Noppert gerät in Erklärungsnot

Eklat beim Darts World Grand Prix : Superstar Michael van Gerwen scheitert völlig überraschend an Danny Noppert. Der erhebt Vorwürfe - bleibt einen wirklichen Beweis dafür aber schuldig.
Nicht lange nachdenken, sofort für eine Variante entscheiden: Michael van Gerwen in der Darts-Schnellfragerunde. Die Darts-WM – ab dem 13. Dezember auf SPORT1.
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von SPORT1

Michael van Gerwen ist völlig überraschend in der ersten Runde des Darts World Grand Prix gescheitert - doch die rein sportliche Niederlage geriet danach zum Nebenthema:

Was war geschehen in der Morningside Arena im englischen Leicester? Der Dominator der vergangenen Jahre und aktuell Dritte der Order of Merit unterlag im niederländischen Duell zunächst Danny Noppert mit 0:2 nach Sätzen.

Doch nicht nur die Niederlage dürfte MvG noch länger beschäftigen, sondern auch die Anschuldigungen seines Gegners nach der Partie. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Noppert berichtet von Zoff mit MvG

„Nach dem ersten Satz hatten wir ein paar Meinungsverschiedenheiten hinter der Bühne“, offenbarte Noppert im Interview mit Sky Sports. „Ich hatte das Gefühl, er hat immer dann besonders heftig auf den Boden gestampft hatte, wenn ich auf die Double geworfen habe.“

Diese Vorwürfe erklärten dann im Nachhinein auch, warum es bei Spielende zwischen beiden Landsleuten nicht zum obligatorischen Shakehands gekommen war. (Darts World Grand Prix: Spielplan und Ergebnisse)

Van Gerwen: „Habe nie solche Taktiken benutzt“

Superstar MvG meldete sich selbst noch in der Nacht zu den Vorwürfen - und stritt sie vehement ab.

„Ich mache diesen Sport schon eine lange Zeit und habe nie und werde nie solche Taktiken benutzen“, twitterte er um 0.33 Uhr.

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Ansonsten sei er „wütend und enttäuscht“ über seine Niederlage, ließ der dreimalige Weltmeister wissen.

Ob es am Ende tatsächlich zu einem Störungsmanöver durch demonstratives Stampfen gekommen war, blieb bislang ungeklärt - und bringt nun Noppert in Erklärungsnot.

Während der Übertragung des Duells ist weder von Geräuschen noch von anderweitigen Versuchen durch MvG zu sehen und hören, mit denen er seinen Gegner aus dem Konzept bringt - was wiederum an Nopperts Version zu den vermeintlichen Vorgängen gewisse Zweifel aufkommen lässt.

Gleichwohl beharrte der Niederländer darauf, beinahe Opfer eines Schummel-Betrugs geworden zu sein.

„Das kann man auf Bildern nicht sehen. Das war meine Erfahrung“, sagte er bei RTL7Darts. „Ich dachte, ich sollte etwas dazu sagen, und das habe ich getan. Ich bedauere das nicht. Ich hoffe, dass Michael und ich danach miteinander sprechen können. Wenn nicht, bin ich nicht nachtragend.‘‘

Bleibt allein die Frage, ob van Gerwen die Sache so einfach auf sich beruhen lassen mag.

Van Gerwen schrammt am Neun-Darter vorbei

Zurück zum Sportlichen: Während des Matches hatte Mighty Mike zu Beginn des zweiten Satzes gar nur um Millimeter eine historische Leistung verpasst.

Nach acht perfekten Darts war der fünfmalige Sieger des World Grand Prix auf dem besten Weg, mit einer 170 einen Neun-Darter perfekt zu machen.

Das hatte es in der Geschichte der PDC beim World Grand Prix noch nie gegeben.

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Van Gerwen verpasst Neun-Darter

Doch der Superstar verfehlte das Bulls Eye, setzte seinen Pfeil stattdessen ins Single Bull.

Anschließend gewann van Gerwen zwar noch das Leg, musste jedoch wie bereits Satz 1 auch diesen Durchgang am Ende seinem Kontrahenten überlassen.