Auch Wright muss die Koffer packen

Auch Wright muss die Koffer packen

Im Achtelfinale des World Matchplays in Milton Keynes zündet Vincent Van der Voort ein Darts-Feuerwerk. Glen Durrant ringt Weltmeister Peter Wright nieder.
Weltmeister Peter Wright muss beim World Matchplay bereits im Achtelfinale die Koffer packen. Nur 26 Prozent getroffene Doppelfelder werden dem Schotten am Ende zum Verhängnis.
Auch Weltmeister-Wright scheitert frühzeitig
03:10
. SPORT1
von SPORT1
am 23. Juli

Der nächste Favorit muss die Koffer packen!

Das diesjährige World Matchplay in Milton Keynes scheint kein gutes Pflaster für große Namen zu sein. Nach Michael van Gerwen, Gerwyn Price und Rob Cross muss nun auch Weltmeister Peter Wright frühzeitig abreisen. Gegen Glen Durrant setzte es eine 8:11-Pleite. (Darts World Matchplay auf SPORT1 im Free-TV und im Stream)

Dabei liest sich die Statistik von "Snakebite" gar nicht so übel. Bei einem 3-Darts-Average von 101,68 Punkten lieferte er achtmal die perfekte Punktzahl 180 ab. Dazu warf er 48 Mal 100 oder mehr Punkte mit seinen drei Darts. Selbst im höchsten Checkout liegt er mit 121 klar vor dem "Duzza" (108).

Letztendlich wurde dem Mann aus Livingston aber seine Fehlerquote beim Checkout zum Verhängnis. Gerade einmal acht von 30 Chancen konnte er nutzen - das entspricht indiskutablen 26,67 Prozent. Nach drei Legs hatte er bereits zehn Legdarts vergeben.

Dennoch konnte er mit 4:1 in Führung gehen. Dann schlug aber die Stunde von Durrant, der mit sechs Legs in Folge das Spiel zum 7:4 drehte. Mit einem Kraftakt konnte Wright nochmal auf 8:8 ausgleichen, danach ging aber nichts mehr beim Paradiesvogel. Sein Kontrahent holte sich die nächsten drei Legs und damit den Sieg.

Lewis wackelt erst und liefert dann

Zum Abschluss des Achtelfinales setzte sich Adrian Lewis mit 11:7 gegen Danny Noppert durch.

Der Weltmeister von 2011 und 2012 musste allerdings mehr kämpfen als ihm lieb gewesen sein dürfte. Bis zum 6:6 war es ein komplett ausgeglichenes Spiel. Beide verloren je zweimal ihren Anwurf, konnten diese Scharte aber sofort mit dem nächsten Leg wieder ausmerzen.

Der Weltranglisten-Vierzehnte Adrian Lewis konnte sich im letzten Achtelfinalspiel des World Matchplays gegen den Niederländer Danny Noppert souverän mit 11:7 Legs durchsetzen.
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Lewis überliegt souverän Noppert im Achtelfinale im WMP

Ab dem 13. Leg schaltete der "Jackpot" aber nochmal einen Gang höher und setzte seinen Kontrahenten immer heftiger unter Druck. Bezeichnend dafür war, dass er drei seiner vier 180er ab dem 13. Leg warf. Ab diesem Zeitpunkt nutzte Noppert auch seine überragenden Checkout-Quote nichts mehr.

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Zwischenzeitlich traf er 75 Prozent seiner Legdarts, am Ende stand er immer noch bei bärenstarken 63,64 Prozent. Den Ausschlag zugunsten Lewis' gab am Ende aber sein starkes Scoring. Mit einem 3-Darts-Average von 100,20 Punkten war er fast 13 Punkte besser als sein Kontrahent (87,63 Punkte).

Der "Dreammaker" darf weiter träumen

Für Dimitri Van den Bergh geht das Abenteuer in Milton Keynes weiter. Mit seinem 11:9-Erfolg über Joe Cullen feiert der zweimalige Junioren-Weltmeister im zweiten Karrierespiel beim World Matchplay den zweiten Sieg.

Im Gegensatz zu seinem lockeren Triumph über Nathan Aspinall musste der Belgier im Achtelfinale aber schon deutlich mehr kämpfen. Zwar kam er gut in das Match und überzeugte in seinen ersten beiden gewonnenen Legs mit High Finishes von 105 und 118 Punkten. Da Cullen aber ebenfalls seinen Anwurf durchbrachte, stand es trotzdem 2:2.

Bei seiner ersten Teilnahme beim World Matchplay zieht der Belgier Dimitri Van den Bergh in das Viertelfinale ein. Er bezwingt Joe Cullen hauchdünn mit 11:9.
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Van den Bergh behält gegen Cullen die Nerven

Danach verlor der "Dreammaker" etwas seine Linie und geriet mit 2:5 in Rückstand. Aber Schritt für Schritt kämpfte er sich wieder ran. Mit eigenem Anwurf ging er beim 9:8 zum ersten Mal seit dem ersten Leg wieder in Führung und konnte diese schlussendlich ins Ziel bringen.

Doch am Ende musste er nochmal tief durchpusten. Ganze sechs Matchdarts vergab der Youngster ehe er mit dem siebten Matchdarts den Sack zumachte.

"Ich bin sehr happy, weil ich sehr viel Druck gespürt habe. Gerade am Ende habe ich einige Fehler gemacht. Aber ich bin in der nächsten Runde und hoffentlich kann ich da besser spielen", zeigte er sich nach dem Match bei Sky Sport erleichtert.

Van den Voort mit der nächsten Überraschung

Nach seinem Überraschungssieg gegen Dave Chisnall in Runde eins hat Vincent Van der Voort den zweiten großen Namen aus dem Turnier gekegelt. In beeindruckender Marnier setzte sich der Niederländer mit 11:5 gegen Daryl Gurney durch.

Wer macht das Rennen beim World Matchplay? Der Favoritencheck von SPORT1
LONDON, ENGLAND - DECEMBER 16: Vincent van der Voort of The Netherlands in action during the First Round match between Vincent van der Voort and Keane Barry on Day 4 of the 2020 William Hill World Darts Championship at Alexandra Palace on December 16, 2019 in London, England. (Photo by James Chance/Getty Images)
LONDON, ENGLAND - DECEMBER 16: Vincent van der Voort of The Netherlands celebrates during the First Round match between Vincent van der Voort and Keane Barry on Day 4 of the 2020 William Hill World Darts Championship at Alexandra Palace on December 16, 2019 in London, England. (Photo by James Chance/Getty Images)
LONDON, ENGLAND - DECEMBER 28: Dimitri Van den Bergh of Belgium in action against Adrian Lewis of England in his Fourth Round match during Day Thirteen of the 2020 William Hill World Darts Championship at Alexandra Palace on December 28, 2019 in London, England. (Photo by Alex Burstow/Getty Images)
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Bevor der Nordire überhaupt wusste, wie ihm geschieht, hatte "The Dutch Destroyer" seinem Spitznamen bereits alle Ehre gemacht und war auf 5:0 davon gezogen. Besonders bitter, beim Stand von 0:3 verpasste Gurney bei Rest 20 drei Leg-Darts. Der Niederländer bedankte sich und holte sich auch dieses Leg.

Beim World Match Play schafft der Niederländer Vincent van der Voort die nächste Überraschung und besiegt auch Favorit Daryl Gurney.
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Van der Voort glänzt auch gegen Gurney

Erst gegen Ende des Matches konnte "Super Chin" eine kleine Serie von drei gewonnen Legs hinlegen, mehr als eine Ergebniskorrektur zum 5:10 war das aber nicht mehr. Mit eigenem Anwurf machte Van der Voort mit dem elften Leg alles klar.

Die Achtelfinal-Duelle im Überblick:

Mittwoch, 22. Juli
Daryl Gurney - Vincent Van der Voort 5:11
Dimitri Van den Bergh - Joe Cullen 11:9
Peter Wright - Glen Durrant 8:11
Danny Noppert - Adrian Lewis 6:11

Dienstag, 21. Juli
Michael Smith - Mensur Suljovic 14:12
Gary Anderson - James Wade 11:8
Michael van Gerwen - Simon Whitlock 4:11
Gabriel Clemens - Krzysztof Ratajski 10:12