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Hals aufgeschlitzt! Eishockey-Tragödie in England

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Hals aufgeschlitzt! Eishockey-Tragödie in England

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Eishockey-Tragödie in England

Englands Eishockey wird von einem schlimmen Unfall im Spiel zwischen Sheffield und Nottingham überschattet. Am Tag danach bestätigt der Verein die schlimme Vermutung.
Adam Johnson verbrachte für die Augsburger Panther auch ein Jahr in der DEL
Adam Johnson verbrachte für die Augsburger Panther auch ein Jahr in der DEL
© IMAGO/Zink
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Eishockey-England trauert um Adam Johnson. Der 29-Jährige erlag seiner Verletzung, die er sich am Samstag im Challenge-Cup-Spiel zwischen den Sheffield Steelers und Nottingham Panthers zugezogen hatte. Das bestätigte sein Verein Nottingham Panthers mittlerweile via X (ehemals Twitter). Die englische Elite Ice Hockey League hat alle Spiele am Sonntag abgesagt.

„Die Nottingham Panthers sind zutiefst erschüttert, den tragischen Tod von Adam Johnson bekanntzugeben“, schrieb der Verein und fügte hinzu: „Die Panthers senden in dieser schweren Zeit ihre Gedanken und Beileidsbekundungen an Adams Familie, seine Partnerin und all seine Freunde.“

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Damit ist nun traurige Gewissheit, dass der Horrorunfall am Samstagabend zu einer Tragödie wurde. Beim Stand von 2:1 für Sheffield musste die Partei in der 34. Minute abgebrochen werden.

Die Mutter des ehemaligen NHL-Spielers teilte ihren großen Schmerz auf ihrem Facebook-Profil. „Ich habe heute mein halbes Herz verloren. Ich werde dich immer lieben“, schrieb Kari Johnson.

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Hals auf dem Eis aufgeschlitzt

Panthers-Profi Johnson kam mit einem gegnerischen Spieler zu Fall. Dabei wurde ihm laut der BBC Sheffield, die zuerst über diesen Vorfall berichtete, vom Schlittschuh seines Kontrahenten der Hals aufgeschlitzt. Laut eines Zuschauers, der in der Daily Mail zitiert wird, soll Johnson, der in der vergangenen Saison für die Augsburger Panther in der DEL aufgelaufen war, noch versucht haben, zu seiner Bank zurückzufahren, war auf dem Weg dorthin aber zusammengebrochen.

Danach kam es offenbar zu panikartigen Szenen. Spieler und Sanitäter eilten zu Johnson, später wurden Leinwände aufgestellt, um den Spieler abzuschotten. Ein Sprecher des Yorkshire Ambulance Service bestätigte auf Daily-Mail-Nachfrage, dass um 20.21 Uhr (englischer Zeit) ein Notruf in der Zentrale eingegangen sei. „Wir haben einen Mann mit zwei Krankenwagen und einem Intensivsanitäter versorgt, und den Patienten dann ins Krankenhaus gebracht.“

Fans beten für Johnson

Sein Team hatte am Samstag um 21:32 Uhr via X lediglich verkündet, dass die Fans gebeten werden, das Stadion aufgrund eines medizinischen Notfalls zu verlassen.

Unter dem Post gingen zahlreiche Antworten ein, in denen die Hoffnung ausgedrückt wurde, dass Johnson bald wieder vollständig genese. Zudem schrieben Fans aus aller Welt, für die rasche Genesung des Spielers beten zu wollen. Auch drückten viele Fans ihre Erschütterung über diesen Vorfall aus. So schrieb unter anderem X-User Suzi Bee: „Ich bete für ein Wunder. Das Schlimmste, was ich je in meinem Leben gesehen habe“.

Auch die Augsburger Panther nahmen an der Verletzung ihres Ex-Spieler via X Anteil. „In diesen Minuten sind wir in Gedanken bei Adam Johnson, der sich schwer verletzt hat. Adam, du packst das! Wir schicken dir, deiner Freundin und deiner Familie alle Kraft der Welt!“ Leider umsonst, wie nun traurige Gewissheit ist. Vor dem nächsten Heimspiel am Dienstag gegen die Düsseldorfer EG wird es eine Gedenkminute für den ehemaligen AEV-Profi geben, wie der Verein bekanntgab.

Horrorunfall erinnert an Clint Malarchuk

Johnson, der in seiner ersten Saison für Nottingham spielt und von Augsburg nach England gewechselt war, kommt gebürtig aus Minnesota und absolvierte für die Pittsburgh Penguins zwischen 2018 und 2020 insgesamt 13 Spiele in der NHL.

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Auch in der US-Liga kam es bereits zu einer solchen Horrorverletzung. Am 22. März 1989 wurde Buffalo-Goalie Clint Malarchuk der Hals aufgeschlitzt. Der damals 27-Jährige wurde mit 300 (!) Stichen genäht, konnte aber wenige Tage später bereits wieder trainieren. Die psychischen Auswirkungen verfolgten Malarchuk jedoch noch lange.