Der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Peter Draisaitl scheidet als Sportlicher Leiter beim Zweitliga-Tabellenführer Krefeld Pinguine zum Saisonende aus. Der 60-Jährige, der maßgeblich zum sportlichen Aufschwung beim DEL-Absteiger von 2022 beigetragen hat, einigte sich mit dem zweimaligen deutschen Meister auf ein Ende der Zusammenarbeit.
DEL2: Krefeld trennt sich zum Saisonende von Peter Draisaitl
Draisaitl geht zum Saisonende
Grund für die Trennung sei „eine Umstrukturierung der Verantwortlichkeiten im sportlichen Bereich“, teilte der Klub am Donnerstag mit.
„Wir bedanken uns bei Peter für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren. In seiner Position als Sportlicher Leiter spielte er eine wichtige Rolle für die durchweg positive Entwicklung der Krefeld Pinguine über den Verlauf der letzten Spielzeiten“, sagte Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Peer Schopp.
Krefeld als Tabellenführer in die Playoffs
Krefeld geht als souveräner Tabellenführer in die Playoffs und gilt als Topfavorit auf die Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). An diesem Wochenende endet die Hauptrunde.
Draisaitl, der 165 Länderspiele bestritt und 1995 mit den Kölner Haien deutscher Meister wurde, war im Oktober 2022 nach Krefeld gekommen - zunächst als Trainer, ehe er nur zwei Monate später in die Rolle des Sportlichen Leiters wechselte.
Der 60-Jährige wurde vor allem durch seinen verschossenen Penalty im olympischen Viertelfinale 1992 gegen Kanada berühmt, der Puck blieb auf der Linie liegen. Sein Sohn Leon, seit Jahren ein Star in der NHL, gab im Februar in Mailand sein Olympiadebüt.