Anzeige
Home>Eishockey>Deutschland Cup>

Deutschland Cup: Deutschland - Österreich - DEB-Kader ein Signal für die Zukunft - Kolumne von Rick Goldmann

Deutschland Cup>

Deutschland Cup: Deutschland - Österreich - DEB-Kader ein Signal für die Zukunft - Kolumne von Rick Goldmann

Anzeige
Anzeige

Was beim DEB-Kader überrascht

Nach dem Auftaktsieg gegen Dänemark tritt das DEB-Team beim Deutschland Cup gegen Österreich an. SPORT1-Experte Rick Goldmann analysiert den Kader - und stellt ein Signal für die Zukunft fest.
Rick Goldmann
Rick Goldmann

Liebe Eishockey-Freunde,

der Deutschland Cup in Krefeld ist in vollem Gange. (Übersicht: Auftakt beim Deutschland Cup)

Die deutsche Mannschaft ist im Vergleich zum Vorjahr, als sie erstmals seit 2015 wieder das Vier-Nationen-Turnier gewinnen konnte, deutlich jünger aufgestellt. Vier Debütanten und zehn Spieler, die unter 23 Jahre alt sind, befinden sich im Kader von Bundestrainer Toni Söderholm.

Das ergibt besonders Sinn im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und die Heim-WM 2027, um Spieler zu sichten sowie zu fördern und fordern. Aber auch, um sie als Alternativen für die kommende Weltmeisterschaft (LIVE bei SPORT1) bereit zu machen. (SERVICE: Alles News zum Eishockey)

Im Sturm bin ich sehr gespannt, wie sich Marc Michaelis und Dominik Bokk präsentieren. Michaelis war bei der vergangenen WM Topscorer im deutschen Team und auch diese Saison führt er in der Schweiz in Langnau sein Team als punktbester Spieler an. Im ersten Spiel gegen Dänemark hat er bereits gezeigt, dass er als Führungsspieler vorangeht.

Junge DEB-Spieler zeigen ihr Können

Bokk spielt mit seinen erst 22 Jahren eine überragende Saison bei den Löwen Frankfurt, ist drittbester Scorer der Liga und steht daher ebenfalls im Fokus dieses Turniers. Gegen die Dänen hat er sich einige gute Chancen erspielt, hatte aber auch etwas Schusspech und einen starken dänischen Keeper gegen sich.

In der Verteidigung haben Leon Hüttl und Eric Mik - beide erst 22 Jahre jung und mit starken Saison-Leistungen beim ERC Ingolstadt bzw. den Eisbären Berlin - die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Während Mik gegen die Dänen noch zuschauen musste, hat Hüttl eine erste Chance genutzt und einen positiven Eindruck hinterlassen.

Insgesamt hat die deutsche Mannschaft gegen erfahrene Dänen einen guten Job gemacht. Michaelis und Schmölz – nicht nur wegen ihrer Tore – sind vorneweg gegangen, Dustin Strahlmeier war der starke Rückhalt im Tor. Aber eben auch junge Spieler wie Luis Schinko haben gezeigt, zu was sie fähig sind.

Und darum geht es ja auch. Diese jungen Spieler, die auf dem Sprung zur Nationalmannschaft sind, zu fordern und zu fördern. (SERVICE: Das Aufgebot des DEB-Teams)

Was mich zudem beeindruckt hat, ist, dass die deutsche Mannschaft nicht nur über 60 Minuten die bessere war, sondern dass die Jungs auch in Drangphasen der Dänen – insbesondere im zweiten Drittel – nicht den Kopf verloren, das Spiel wieder in die eigene Hand genommen haben.

Duell auf Augenhöhe mit Österreich?

Gegen die österreichische Mannschaft (ab 17.25 Uhr LIVE bei SPORT1 im TV und Stream), die ähnlich wie die deutsche Mannschaft eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern hat, erwarte ich wieder ein Duell auf Augenhöhe. Da die Partie gegen die Schweiz leider wegfällt, gibt es gegen die Österreicher das Spiel mit Derbycharakter.

Im österreichischen Team fallen zwei junge Spieler auf. Marco Kasper, 18 Jahre, hat beim 3:2 gegen die Slowakei schon zwei Tore vorbereitet hat. Er wurde im Juni von den Detroit Red Wings an Nummer acht gedraftet und zeigt in Schweden bei Rögle sein Können mit zehn Scorerpunkten in 16 Spielen.

Und auch David Reinbacher, wie Kasper erst 18 Jahre jung, spielt in Kloten in der Schweiz eine hervorragende Saison.

Alleine diese beiden machen unglaublich Spaß, beim Eishockey zuzuschauen, und ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft an die Leistung vom Donnerstag anknüpfen kann.

Viel Spaß beim Spiel

Euer Rick