Bundestrainer blendet Russland aus
Über die Wiederzulassung hat der neue DEB-Chefcoach kurz mit der Mannschaft gesprochen, jetzt will er sich auf den Sport konzentrieren.
Der Streit um die Rückkehr Russlands zur Eishockey-WM überschattet das Debüt von André Rankel, doch der neue Bundestrainer will sich ganz auf seine sportliche Mission konzentrieren. „Ich habe mit den Jungs darüber gesprochen, in der Kabine ist es jetzt kein Thema mehr“, sagte der Nachfolger des entlassenen Harold Kreis nach dem Training der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch vor dem Deutschland Cup in Düsseldorf.
Der 41-Jährige, der am Donnerstag (19.45 Uhr) gegen Österreich zum ersten Mal an der Bande der DEB-Auswahl stehen wird, betonte, dass er sich vom Internationalen Sportgerichtshof CAS „eine andere Entscheidung gewünscht“ hätte. Doch er wolle sich mit seinem Team auf das fokussieren, „was wir kontrollieren können“.
WM-Rückgabe nicht ausgeschlossen
Nach dem CAS-Urteil, Russland bereits in der laufenden Saison wieder für Weltmeisterschaften zuzulassen, ist offen, ob die Heim-WM im kommenden Mai in Gelsenkirchen, Düsseldorf und Mannheim überhaupt stattfindet. Der DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz hat eine Rückgabe des Turniers mit Verweis auf zusätzliche Kosten nicht ausgeschlossen. Am Dienstag kündigten Weltmeister Finnland sowie Schweden, Norwegen, Dänemark, Lettland und Tschechien an, nicht gegen Russland anzutreten.
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Die Frage, ob er gegen eine russische Mannschaft an der Bande stehen wolle, beantwortete der Rekordtorjäger der Eisbären Berlin ausweichend: „Es ist das erste Mal, dass ich mit der Mannschaft auf dem Eis stehe, so weit habe ich überhaupt noch nicht gedacht.“
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