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Eishockey-WM 2022: Finnland Weltmeister gegen Kanada nach Overtime-Drama

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Eishockey-WM 2022: Finnland Weltmeister gegen Kanada nach Overtime-Drama

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Drama! Finnland klaut Kanada WM-Gold

Drama! Finnland klaut Kanada WM-Gold

Der Titelverteidiger kämpft sich furios in die Overtime, erlebt im Finale der Eishockey-WM dennoch kein Happy End. Suomi dagegen gelingt als zweites Team ein historisches Double.
Basti Schwele und Rick Goldmann kommentieren die entscheidenden Momente im WM-Finale - es geht um strittige Strafzeiten, verschobene Tore und ein irres Comeback.
. SPORT1
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von SPORT1

Was für ein Endspiel-Drama!

Titelverteidiger Kanada hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft die Chance verpasst, sich zum alleinigen Rekord-Champion aufzuschwingen. (NEWS: Alles Wichtige zur Eishockey-WM)

Dagegen holte Olympiasieger Finnland im eigenen Land seine vierte Goldmedaille und schaffte somit als zweites Team das historische Double.

Wie Nachbar Schweden vor 16 Jahren sicherte sich die Mannschaft von Trainer Jukka Jalonen mit dem 4:3 (0:0, 0:1, 3:2, 1:0) nach Verlängerung in einem packenden Finale nach dem Triumph bei den Winterspielen auch den Weltmeistertitel.

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Mikael Granlund (45./46.), Joel Armia (55.) und Sakari Manninen (67.) als entscheidender Mann erzielten in Tampere die Tore für die Finnen, die erfolgreich Revanche für die 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Finale im vergangenen Jahr in Riga nahmen.

Eishockey-WM: Finnland gewinnt Final-Drama gegen Kanada

Dylan Cozens (25.), Zach Whitecloud (58.) und Max Comtois (59.) trafen für die Kanadier, mit 27 WM-Titeln sind die Ahornblätter weiter gemeinsam mit Russland Rekordweltmeister.

Die Sbornaja war wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine von der WM ausgeschlossen worden.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel brach Cozens im Endspiel den Bann, der Stürmer war im Powerplay erfolgreich. Finnland drängte vehement auf den Ausgleich und profitierte von Zeitstrafen gegen die Kanadier. Granlund traf bei Fünf gegen Drei vor 11.487 Zuschauern zum 1:1. (DATEN: Spielplan der Eishockey-WM)

Beim Abwehrversuch verletzte sich Chris Driedger im Tor der Kanadier und wurde durch Matt Tomkins ersetzt. Gut 100 Sekunden später musste der neue Goalie schon hinter sich greifen: Granlund war erneut in Überzahl erfolgreich und drehte das Spiel.

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Kanada wehrte sich nach Kräften gegen die Niederlage, doch Armia stellte auf 3:1. Gut zwei Minuten vor Schluss ging Tomkins zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, der Plan ging auf.

Kanada kämpft sich furios zurück

Whitecloud traf kurz darauf - das Tor wurde nach Videocheck gegeben. Nur 48 Sekunden später erzwang Comtois die Verlängerung, wieder hatte Tomkins auf der Bank Platz genommen.

In der Overtime musste Thomas Chabot auf die Strafbank, Manninen nutzte den Vorteil und schoss die Finnen zum Gold.

Zuvor hatte sich der zwölfmalige Goldmedaillengewinner Tschechien mit Bronze getröstet. Nach einem wahren Torrausch im letzten Drittel schlug das Team um Hattrick-Schütze David Pastrnak die USA im Spiel um Platz drei mit 8:4 (1:3, 1:0, 6:1).

Tschechien, das die deutsche Mannschaft im Viertelfinale ausgeschaltet hatte, war im Halbfinale klar an Kanada gescheitert (1:6). Die Amerikaner hatten gegen die Finnen den Kürzeren gezogen (3:4).

Die USA, letztmals 1960 Weltmeister und seither 15-mal im Halbfinale gescheitert, gingen mit einer 3:2-Führung ins Schlussdrittel, dann schlugen Pastrnak dreimal und David Kampf zweimal zu, außerdem traf Roman Cervenka.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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Das Spiel im Stenogramm:

Finnland - Kanada 4:3 (0:0, 0:1, 3:2, 1:0)

Tore: 0:1 Cozens (24:00), 1:1 Granlund (44:13), 2:1 Granlund (45:57), 3:1 Armia (54:04), 3:2 Whitecloud (57:48), 3:3 Comtois (58:36), 4:3 Manninen (66:42)

Strafminuten: Finnland 4 - Kanada 10

Zuschauer: 11487

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