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Eishockey-WM: Gold im eigenen Land! Tschechien beendet Durststrecke

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Eishockey-WM: Gold im eigenen Land! Tschechien beendet Durststrecke

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Tschechien bejubelt WM-Märchen

Tschechien bejubelt bei der Eishockey-WM im eigenen Land den ganz großen Triumph. Die Schweiz muss weiter auf ihre erste Goldmedaille warten.
Tschechien bejubelt bei der Eishockey-WM im eigenen Land den ganz großen Triumph. Die Schweiz muss weiter auf ihre erste Goldmedaille warten.
SPORT1
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von SPORT1
Tschechien bejubelt bei der Eishockey-WM im eigenen Land den ganz großen Triumph. Die Schweiz muss weiter auf ihre erste Goldmedaille warten.

Gastgeber Tschechien hat den Traum von Gold bei der Eishockey-WM im eigenen Land verwirklicht. Die tschechische Auswahl setzte sich am Sonntagabend im Finale in Prag mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) gegen die Schweiz durch.

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Für Tschechien ist es der siebte WM-Titel, letztmals war der Titel vor 14 Jahren an den Ausrichter des diesjährigen Turniers gegangen. Die Schweiz, die im Viertelfinale die deutsche Mannschaft ausgeschaltet hatte, muss nach ihrer vierten Teilnahme an einem WM-Finale weiter auf den ganz großen Wurf warten.

NHL-Star David Pastrnak (50.) und David Kämpf (60.) mit einem Treffer ins leere Tor schossen den Olympiasieger von 1998 zum Titel. Es war bereits der vierte tschechische Triumph in Prag nach 1947, 1972 und 1985.

Eishockey-WM: Prager Arena steht Kopf

Nach dem späten Treffer zum 2:0, der zugleich den tschechischen Sieg besiegelte, herrschte in der Prager Arena pure Begeisterung. Der Jubel nach der Schlusssirene kannte zunächst keine Grenzen.

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Angefeuert von ihren Landsleuten um NHL-Legende Jaromir Jagr in der ausverkauften O2-Arena starteten die Tschechen, die im Halbfinale den Goldfavoriten Schweden mit 7:3 ausgeschaltet hatten, mit viel Tempo und Intensität. Die erste Großchance hatte Ondrej Palat, der an Torhüter Leonardo Genoni scheiterte (9.).

Die Schweizer, mit sieben NHL-Profis um den Starverteidiger Roman Josi so stark besetzt wie noch nie, hatte zunächst Probleme. Erst kurz vor Drittelende kam Christoph Bertschy, der beim 3:1 gegen Deutschland doppelt getroffen hatte, mit einem Pfostenschuss zur ersten Tormöglichkeit (17.).

Schweizer baut Weltrekord aus

Genoni, beim 3:2 nach Penaltyschießen gegen Kanada im Halbfinale der Matchwinner, machte weitere Chancen zunichte - vor allem in Unterzahl. Glück hatte der 36-Jährige bei einem Pfostenschuss von Kämpf (40.).

Bei den Schweizern bestritt Andres Ambühl sein 141. WM-Spiel bei seiner 19. Weltmeisterschaft, damit baute der 40-Jährige seinen Weltrekord weiter aus. Im dritten Drittel war die Partie minutenlang unterbrochen, weil nach einem harten Check von Palat eine Plexiglasscheibe ausgewechselt werden musste.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)