Nach über einem Jahr, in dem Cheater in Warzone ungestraft ihr Dasein fristen durften, melden sich Activision endlich mit einem Machtwort. Am 12. Oktober hieß es in einem längeren Statement: „Liebe Cheater, wir lieben Spiele, sie sind unsere Leidenschaft. (…) Cheater sind nicht willkommen, für sie gibt es keine Toleranz und bald werdet ihr wissen, was wir meinen.“
Ricochet: Call of Duty: Warzone erhält Anti-Cheat
Ricochet: Warzone erhält Anti-Cheat
Viele prominente COD-Streamer versammelten sich unter dem Post, sogar Macie Jay, bekannt aus Rainbow Six, meldete sich: „Ich spiele Warzone nicht einmal und bin trotzdem gespannt.“
Kugelsichere Warzone
Gestern dann die große Enthüllung: Es handelt sich bei Ricochet (zu Deutsch: Querschläger, oder abprallen) nicht nur um eine Software, sondern um eine umfängliche Initiative. Dazu zählen serverseitige Programme, verbesserte Analyse, gesteigerte Sicherheit für Spielerkonten und weitere Dinge.
Auf dem offiziellen Blog von Activision heißt es: „Zusätzlich zu den serverseitigen Maßnahmen wird es einen Treiber geben, der auf Kernel-Ebene auf PCs arbeitet. (…) Dieser Treiber wird mit dem Pacific-Update in Warzone eingeführt.“ Man hat sich beim Thema Sicherheit scheinbar an Riot Games und Vanguard orientiert, denen es mit einem ähnlichen System bisher gelang, Cheaten und Betrug in Valorant einen eisernen Riegel vorzuschieben.
Die Bedenken, dass ein solcher Treiber zu viel Zugriff auf Benutzerdaten hat, entkräftigen die Entwickler ebenfalls. Zumindest zum Launch soll Ricochet auf PC nur dann laufen, wenn Call of Duty gespielt wird und selbst dann sollen ausschließlich „Aktivitäten analysiert werden, die mit Call of Duty in Verbindung stehen.“ Ob sich dies als Schwachstelle des Programms erweist, wissen wir erst in den kommenden Monaten.
Die Community ist zumindest aufgeregt, wie es NICKMERCS stellvertretend mit seinen eigenen Worten darstellt.