Paris Major: Liquid rettet sich spät

Die Challenger Stage des Paris Majors ist vorüber. Acht Teams haben den Sprung in die nachfolgende Legends Stage geschafft, acht mussten bereits den Heimweg antreten. Unter ihnen einige Top-Teams.
Team Liquid hat sich gerade so noch in die Legend Stage des Paris Majors gespielt
Team Liquid hat sich gerade so noch in die Legend Stage des Paris Majors gespielt
© Blast.tv via Twitter
Die Challenger Stage des Paris Majors ist vorüber. Acht Teams haben den Sprung in die nachfolgende Legends Stage geschafft, acht mussten bereits den Heimweg antreten. Unter ihnen einige Top-Teams.

+++ Update +++ 12.05. - 13:00 Uhr +++

In den letzten beiden Partien des gestrigen Tages ist eine weitere größere Sensation ausgeblieben. Team Liquid, ihres Zeichens immerhin auf Platz 7 der HLTV-Weltrangliste verortet, hat es nach einem extrem holprigen Start doch noch in die Legends Stage des Paris Majors geschafft.

Liquid auf der letzten Rille

Überraschend in der Auftaktpartie gegen Apeks verloren, zog das nordamerikanische Team auch gegen FORZE den Kürzeren. Danach standen Jonathan „EliGE“ Jablonowski und sein Squad schon mit dem Rücken zur Wand - jede weitere Niederlage hätte das frühzeitige Aus in der Challenger Stage bedeutet.

Doch mit Siegen über Fluxo, Complexity Gaming und schlussendlich Grayhound schaffte man es doch noch das Ticket für die Runde der besten 16 zu lösen.

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Neben TL hat es mit Monte noch ein weiteres Team in die nächste Runde geschafft.

Das Squad rund um Ex-NaVi-Star Viktor „sdy“ Orudzhev durfte sich nach Niederlagen gegen den FaZe Clan und gegen FORZE schon früh im Turnier keinen weiteren Misserfolg leisten. Gegen Fluxo, The MongolZ und paiN Gaming wurden dann aber die nötigen Siege eingefahren.

Monte (#22) ist damit ein weiteres Team aus den niederen Rängen der HLTV-Weltrangliste, die es überraschenderweise in die Legends Stage des Paris Majors geschafft haben.

Diese beginnt am Samstag um 11:30 Uhr und läuft vom Format her genauso ab, wie die Challengers Stage: Zunächst im Swiss-System und ab Runde zwei im Buchholz-System. Auch hier kommen die besten acht Teams weiter in die finale Champions Stage, die dann die K.O.-Phase des Turniers einläutet.

Erste Überraschungen beim Major in Paris

Seit drei Tagen läuft das letzte große Major des aktuellen CSGO-Kalenderjahres in Paris.

Im gewohnten Swiss System Format, das ab der zweiten Runde in das Buchholz-System übergeht, bei dem nur Teams gegeneinander antreten, die die gleichen Sieg-Niederlagen-Bilanzen vorweisen, wurde gespielt. Wie immer galt, wer drei Siege einfahren konnte, ist weiter, wer dreimal verlor, ist raus.

Und auch dieses Mal mussten einige Teams ihre Koffer packen, an die man im Vorfeld des Turniers eine andere Erwartung hatte.

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Wenn Hunger auf Formkrise trifft

Der größte Name der frühzeitigen Heimkehrer ist wahrscheinlich der von OG. Seit dem Wechsel von Nemanja „nexa“ Isaković zu Nikolaj „niko“ Kristensen auf der InGame-Leader-Position geht nicht mehr viel bei dem in Dänemark beheimateten Team. Zwar ist man immer noch auf Platz 11 der HLTV-Weltrangliste gerankt, doch der Trend zeigt klar in die falsche Richtung.

Ähnlich geht es MOUZ. Den Hamburgern gelang seit dem Intel Extreme Master Rio Major 2022 Ende letzten Jahres, als ein guter 3.-4. Platz heraussprang, nicht mehr viel. Nach Niederlagen gegen die Ninjas in Pyjamas, OG und GamerLegion musste man sich dieses Mal sogar komplett sieglos vom Server verabschieden.

Neben den beiden mussten zudem mit FORZE Esports (#16) und Complexity Gaming (#19) zwei weitere Top20-Teams, die in letzter Zeit für viel Furore gesorgt hatten, schon frühzeitig abreisen. Lediglich bei TheMongolz (#26) und Fluxo (außerhalb Top30) war ein Weiterkommen ohnehin eher als unwahrscheinlich angesehen worden.

Dass es anders geht, bewiesen Apeks (#24) und GamerLegion (außerhalb Top30). Als Underdog in das Turnier gestartet, schlug Apeks sowohl Team Liquid, Grayhound als auch paiN Gaming und steht damit überraschend in der Legends Stage. Lediglich G2 Esports war zwischendurch eine Nummer zu groß.

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Die Performance von GamerLegion war sogar noch beeindruckender. Mit zwei Niederlagen gegen Complexity Gaming und The Mongolz gestartet, hielt GL dem Druck stand und besiegte nacheinander MOUZ, OG und FORZE - alles Teams, die nahe der Top10 gerankt sind.

Neben den beiden Überraschungsqualifikanten erreichten mit ENCE, G2 Esports, dem FaZe Clan und den den Ninjas in Pyjamas wenigstens einige Altbekannte die nächste Runde des Majors.

Aktuell kämpfen mit Grayhound, paiN Gaming, Monte und Team Liquid noch vier Teams um die verbleibenden zwei Tickets.