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FIFA 22 - Da isses! Was ist mein Ersteindruck?

FIFA 22 - Da isses! Was ist mein Ersteindruck?

Der Release von FIFA 22 rückt näher und bereits jetzt konnten einige Spieler eine 10-stündige Testversion anzocken. Unser Kolumnist TimKalation schildert seine ersten Erfahrungen.
TimKalation: FIFA 22 – Der Hype zieht auf
TimKalation: FIFA 22 – Der Hype zieht auf
© EA Sports / TimKalation / SPORT1
von TimKalation
24.09.2021 | 16:10 Uhr

Man spürt es an jeder Ecke. Also, wenn wir mal annehmen, dass es auf Social Media, Twitch und YouTube Ecken gibt; nachdem ungeduldig die Tage und Stunden gezählt wurden, bis es los geht, konnte nun die 10 Stunden Testversion via EA Play geladen werden und jeder war gespannt. Wie fühlt sich FIFA 22 an, wie sieht es aus, was hat man in seinen Starter-Packs und wie funktioniert jetzt überhaupt die Weekend League!? Neben den Alltime-Classics „Ist der Download schon verfügbar!?“ und „Warum komme ich nicht in die Webapp!?“ war die bestimmende Frage tatsächlich, wie die Weekend League nach deren Umgestaltung nun funktioniert. Und die Änderungen haben es tatsächlich in sich. Bislang musste man sich über Division Rivals lediglich genug Qualifikationspunkte erspielen und hatte danach schon mit lediglich 11 Siegen aus 30 Spielen Weekend League die nächste Qualifikation sicher.

FIFA 22: Änderungen in der Weekend League

Vorbei. Nun ist der erste Schritt zwar erneut genug Qualifikationspunkte zu sammeln, aber mit diesen löst man das Ticket in die so genannten Playoffs. In diesen Playoffs muss man aus neun Spielen fünf Siege holen. Gelingt dies, spielt man im eigentlichen Weekend League Finale und sammelt in dieser Punkte. Je nach Ausbeute gibt es dann entsprechende Belohnungen. Dieses Weekend League Finale hat nur noch 20 anstatt 30 Spiele und auch Niederlagen geben einen Punkt. Siege natürlich mehr; derer vier.

Bemerkenswert sind für mich zwei Dinge: Zum einen die Qualifikation für das Weekend League Finale. Es reicht nun nicht mehr die Qualifikationspunkte zu sammeln; man muss Leistung bringen. Und dabei hat man auch nur sehr begrenzt Versuche. Denn pro Saison, die in der Regel sechs Weekend Leagues beinhaltet, gibt es sieben Versuche. Ja richtig: Sieben Versuche für sechs Weekend Leagues. Zwei Mal die fünf Siege in den Playoffs nicht geschafft und man hat direkt ein Wochenende frei.

Das ist eine ungewohnte Vorstellung, denn bislang war klar: Wochenende bedeutet Weekend League. Okay, ob das nun unbedingt gut ist, muss jeder für sich entscheiden… hihi. Dieser Standard dürfte für viele Spieler allerdings der Vergangenheit angehören.

Auch für Content Creator ist diese Neuerung ein echtes Brett. Denn auch hier war immer klar; am Wochenende wird Weekend League gespielt. Schafft man die Qualifikation nicht… fehlt Content. Dies bedeutet Leistungsdruck. Aber mal sehen; vielleicht ist es leichter als vermutet.

Das neue „Elite 3″ in FIFA 22

Kommen wir zum zweiten bemerkenswerten. Hat man es in das Finale geschafft, ist das neue „Elite 3″ bereits bei einer Bilanz von 8-12 geschafft. Ja richtig. Zur Erinnerung; bislang war Elite 3 bei einer Bilanz von 23-7 erreicht. Es gab schon den ein oder anderen der jubelte, wie leicht Elite 3 nun zu erreichen ist. Ich persönlich gehe davon aus, dass das Weekend League Finale bockschwer wird.

Ich bin auch gespannt, wie hoch die Frusttoleranz der Spieler ist. Denn wenn man deutlich mehr verlieren als gewinnen darf und dennoch „Elite“ wird, ist davon auszugehen, dass viele sogar weniger als vier Siege holen. In 20 Spielen. Puh. Microsoft und Sony haben bereits die Produktion für Controller erhöht.

Entspanntere Partien in denen sich die Community auch mal „gönnt“, dürften damit nicht gefördert werden. Aber ja, warten wir mal ab.

Diesen Änderungen habe ich hier jetzt viel Raum gegeben. Aber es ist tatsächlich auch sehr gravierend und hat zu vielen Gesprächen und Diskussionen geführt.

Wie spielt sich FIFA 22 denn nun?

Was war sonst noch so? Der Release der EA Play Version verlief sehr reibungslos. Die nachfolgende Web- und Companion-App erschien ebenso problemlos.

Vom Gameplay her kann sehr deutlich gesagt werden, dass es nun zwei verschiedene FIFA 22 Versionen gibt. Old Generation und Next Generation. Die Unterschiede sind gravierend. Ohne im Detail darauf einzugehen; dafür fehlte bislang auch ausreichend Zeit, ist auf der OldGen das FIFA 22 deutliche mehr Arcade und auf NextGen realistischer, viel langsamer. Dies sage ich ohne Wertung. Aber die beiden Versionen unterscheiden sich vom Spielgefühl wirklich sehr. Spaß machen beide, was man nun besser findet, ist Geschmackssache.

Am Montag ist es dann so weit und alle Besitzer der Ultimate Edition bekommen zeitlich unbegrenzten Zugriff und dann geht es so richtig los. Spannend zu beobachten, wird sein, dass dann jeder 4.600 FIFA Points zur Verfügung hat. Die Goldpacks jeden Montag sind wie in der Vergangenheit durch diese Points ersetzt worden. Manche, vor allem die besseren, werden damit Draft spielen und andere direkt Packs öffnen. Wie man es auch macht; es werden eine enorme Menge Packs geöffnet werden und ich bin sehr gespannt, was dies mit den Marktpreisen der Spieler macht.

Abschließend kann ich sagen, dass ich den Start in FIFA 22 gelungen finde und man wird sehen müssen was geschieht und wie sich die Meinung über das Gameplay bildet. Dazu kommende Woche mehr.

Bis dahin viel Spaß und Erfolg mit FIFA 22! Euer Tim

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