FIFA 22: ManCity-Star wird aus Spiel entfernt

Benjamin Mendy wurde wegen laufender Ermittlungen gegen ihn von Manchester City vorläufig suspendiert. In FIFA 22 wird der Spieler auch nicht mehr lange zu sehen sein.
Benjamin Mendy wird im Januar der Prozess gemacht - in FIFA 22 schon jetzt
Benjamin Mendy wird im Januar der Prozess gemacht - in FIFA 22 schon jetzt
© SPORT1
Benjamin Mendy wurde wegen laufender Ermittlungen gegen ihn von Manchester City vorläufig suspendiert. In FIFA 22 wird der Spieler auch nicht mehr lange zu sehen sein.

Der französische Linksverteidiger muss sich in einem Prozess zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn verantworten. Zwischen Oktober 2020 und August 2021 soll Benjamin Mendy mehrere Frauen vergewaltigt haben, eines der Opfer soll sogar minderjährig gewesen sein. Bis die Sache aufgeklärt ist, wurde er von Manchester City suspendiert. Eine Anfrage auf eine Entlassung aus der U-Haft wurde abgelehnt.

Da der Franzose momentan nicht mehr auf dem Fußballfeld zu sehen ist, wird er in den nächsten Wochen aus FIFA 22 entfernt. Hinter der Aktion steht aber auch ein Statement von EA Sports – das passiert nämlich nicht zum ersten Mal.

Wie Marc van Basten – Benjamin Mendy wird aus FIFA 22 entfernt

Wer sich regelmäßig mit FIFA beschäftigt, wird die Nachricht kaum übersehen haben. Im Jahr 2019 entsetzte die niederländische Fußballlegende Marc van Basten mit Naziparolen im öffentlichen Fernsehen. Kurz darauf hat EA Sports reagiert und van Basten aus FIFA 20 entfernt.

Bei Benjamin Mendy ist das nicht anders. Solange die Vorwürfe gegen den Franzosen bestehen und er deswegen nicht auf dem Fußballfeld steht, fehlt der Linksverteidiger in FIFA 22. Die Nachrichten um ihn und seine möglichen Straftaten hatten aber auch einen Einfluss auf den Transfermarkt in Ultimate Team.

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Zwar sollen die Karten langsam, aber sicher aus dem Spiel entfernt werden, die Nachfrage ist in den letzten Tagen aber enorm gestiegen. Die Preise für die eher durchschnittliche Goldkarte sind in die Höhe geschossen, viele möchten mit dem Linksverteidiger noch auf den letzten Metern Geld machen.

Die Karriere des 27-Jährigen hat damit einen traurigen Tiefpunkt erreicht. Nachdem er bei Olympique Marseille und der AS Monaco für Aufsehen gesorgt hatte, wechselte er für knapp 58 Millionen Euro zu Manchester City. Durch mehrere Verletzungen kam er bei den Cityzens nie so richtig zum Zug. Die schweren Vorwürfe gegen ihn werfen den Franzosen völlig aus der Bahn. Ende Januar steht schließlich der Prozess gegen Mendy an – dabei wird über seine Schuld, aber auch über seine Zukunft entschieden.