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FIFA 22: Von Draxler bis R9 - Die sind die Teams der Pros

FIFA 22: Von Draxler bis R9 - Die sind die Teams der Pros

Zum Start der ersten Online-Qualifier zur FIFA Global Series werfen wir einmal einen Blick auf die FUT-Squads der eSportler. Welche Karten sind ihre Münzen wert?
Die Testphase ist vorbei: Zum Start der FGS stehen die Teams der Pros fest
Die Testphase ist vorbei: Zum Start der FGS stehen die Teams der Pros fest
© EA Sports
Marc Engelbrecht
Marc Engelbrecht
von Marc Engelbrecht

Am Wochenende finden die ersten Online-Qualifikationsturniere auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in FIFA 22 statt. Weltweit kämpfen die Profispieler der größten Organisationen und Vereine um wertvolle Punkte, um sich in eine gute Ausgangsposition für den Rest des Jahres zu bringen. Schließlich finden insgesamt lediglich vier Qualifier statt. Daher ist es wichtig, bereits jetzt seine spielerischen Qualitäten auf dem virtuellen Rasen unter Beweis zu stellen.

Ein essenzieller Teil des Erfolges ist die Wahl des richtigen Teams. In der Global Series unterliegen die Mannschaften der Teilnehmer bestimmten Restriktionen, sodass der Pay-to-Win-Faktor innerhalb der eSports-Szene etwas eingeschränkt wird. Mit der Zeit werden diese Vorgaben von EA Sports angepasst. So ist aktuell beispielsweise nur eine Ikone erlaubt. Daneben dürfen maximal drei weitere Akteure, egal ob Startelf oder Auswechselbank, ein Rating von 90 oder höher aufweisen.

PSG-Spieler dominieren die Meta

Um unter diesen Bedingungen das optimale Squad zu bauen, ist Kreativität gefragt. Trotzdem setzt sich die Qualität meistens durch, weil auf höchstem Level selbst kleinste Nuancen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der Spielerpool der Meta-Karten ist daher auf Profi-Niveau nicht besonders groß und die Teams weisen Ähnlichkeiten auf.

Besonders unverzichtbar erscheinen die Offensivkräfte von Paris Saint-Germain. Sowohl Neymar als auch Mbappe sind in so gut wie jeder ersten Elf zu finden, teilweise sogar die Inform-Varianten, sofern das nötige Kleingeld vorhanden ist. Die Kombination aus Geschwindigkeit, Dribbelstärke und den Skill- sowie Weak Foot-Sternen machen die beiden zu Waffen im Angriff. Außerdem profitieren die zwei Stars von guten Links. Mit Hakimi, Marquinhos oder auch Draxler bieten sich vielfältige Möglichkeiten beim Teambau.

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Die Aufstellung des Darmstädter eSportlers Arti „Artyis“ Zeqiri unterstreicht dies eindrucksvoll. Dabei nimmt er sogar die fehlenden Chemie-Punkte für Draxler in Kauf. Das Squad des Deutschen zeigt noch eine weitere Auffälligkeit, die auch bei anderen FIFA-Profis zu beobachten ist.

SBC-Karten für die Mittelfeldzentrale

Ähnlich klein wie der Pool der Meta-Karten sind ebenso die Formationen, die letztlich ingame verwendet werden. Beliebt sind vor allem 4er-Ketten mit zwei zentralen Mittelfeldleuten, die das Spiel lenken sollen. Gleichermaßen sollen sie aber auch in der Offensive Akzente setzen. Daher entscheiden sich die eSportler für Allrounder mit guten Werten in allen sechs Base-Stats. Besonders der Tempo-Wert bestimmt die Spielbarkeit.

In diesem Jahr sind auch Steilpässe ein Mittel, um gegnerische Defensiven zu knacken, was dazu führt, dass die Wichtigkeit eines hohen Passwertes mehr in den Vordergrund gerückt ist. Die POTM-Karte von Nkunku, die vor kurzem erschienen ist, vereint einen Großteil der Anforderungen. Als Franzose lässt er sich zudem gut integrieren. Ebenfalls ein Spieler des Monats und äußerst beliebt, wenn es um die finale Version eines Qualifier-Team geht, ist die 86-Variante von Fofana. Der Vorteil hier ist die Liga. Er steht bei einem Klub unter Vertrag der genauso wie die Stars von PSG in der Ligue 1 beheimatet ist.

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Bmg_Jeffryy, der für den Bundesligaverein Borussia Mönchengladbach an den Start geht, nutzt außerdem noch die Moments-SBC von Julian Draxler. Diese Version des Deutschen weist zwar nicht die stärksten Defensivwerte auf, doch überzeugt mit spielerischen Attributen und einer starken Sterneverteilung. Mithilfe eines Shadow-Chemistry-Styles wird daher die Verteidigung gestärkt. So wird der ehemalige Schalker zum offensiveren Gegenpart in der Schaltzentrale.

Die Wahl der richtigen Ikone

Die Teamvorgaben besagen, dass es nur eine Ikone ins finale Aufgebot schaffen darf. Alleine schon aufgrund der Vorteile wie der Linkbarkeit muss die Möglichkeit genutzt werden. Doch in der Regel ist sie sogar ein zentraler Aspekt des gesamten Squads, da die besten der ganz in weiß gehaltenen Karten unglaublich stark sind. Jeder FUT-Zocker möchte gerne in den Genuss kommen, einen Eusebio, einen R9 oder einen Pele zu spielen.

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Das Squad von Kai „Hensoo“ Hense verdeutlicht die oben genannten Punkte deutlich. Wer die Münzen hat, um sich einen Ronaldo leisten zu können, der nimmt diese Chance wahr. Sinnbildlich ist der brasilianische Ex-Profi in diesem Fall auch in der Mitte positioniert. Neben den Ikonen spielen in FIFA 22 auch die neu eingeführten Heros eine wichtige Rolle. Allen voran der Franzose Ginola ist in etlichen Mannschaften zu finden.

Welche Teams sich am Ende durchsetzen werden und ob ein Teilnehmer sogar mit einer ungewöhnlichen Wahl groß aufspielen wird, wird sich zeigen. Fans des FIFA-eSports werden sich eventuell noch an den damals 16-jährigen Dylan „DullenMIKE“ Neuhausen erinnern, der auf einem Offline-Event in FIFA 19 mit der Inform-Variante des eher unbekannten Japaners Shoya Nakajima für große Augen bei den Kontrahenten sorgte. Eine Geschichte, die sich gerne wiederholen kann.

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