In weniger als zwei Wochen ertönt der Startschuss zum Auftakt der VBL Club Championship 22/23. Insgesamt 29 Vereine aus der 1. sowie 2. Bundesliga kämpfen in diesem Jahr um den deutschen Meistertitel - ein Rekord!
FIFA 23: Keine VBL! BVB nennt Gründe
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Doch wenn am 15. November der virtuelle Ball zum ersten Mal rollt, werden die Fans von Borussia Dortmund erneut in die Röhre schauen. Denn auch in der kommenden Spielzeit wird der Ruhrpott-Klub dem Wettbewerb fernbleiben - die Hintergründe.
Die Gründe der VBL-Abstinenz
Wie das Wirtschaftsmagazin GamesWirtschaft auf eigene Nachfrage erfuhr, haben sich die Schwarz-Gelben „bewusst dafür entschieden, beim Thema eFootball einen eigenen Weg zu gehen.“ Der eSports-Gedanke steht weiterhin nicht im Vordergrund. Stattdessen sieht der Bundesligist jeglichen Content rund um die FIFA-Reihe als „Unterhaltungsformat“ mit dem Ziel, einen neuen Kanal „für jüngere BVB-Fans und Gaming-affine Zielgruppen aufzubauen“.
Das erklärt auch, warum die Dortmunder die langjährige Kooperation mit Publisher EA Sports vorwiegend für Events, YouTube-Videos oder Live-Streams auf ihrem Twitch-Kanal nutzen und sich gleichzeitig dem kompetitiven Wettstreit entziehen, obwohl dort mit Dennis „Denninho“ Malcherczyk und Eldin „Eldos“ Todorovac zwei namhafte deutschsprachige eSportler unter Vertrag stehen. Auch Content-Creator Erne „Erne“ Embeli arbeitet regelmäßig mit dem BVB zusammen.
Hoffnung für die Zukunft
Seitens des Vereins hieß es weiter, dass die Nähe zum physischen Fußball aufrechterhalten bleiben soll. „Eine direkte VBL-Teilnahme schien uns vor dem Hintergrund dieses Vorgehens verfrüht. Auch in dieser Saison geht der BVB seinen eingeschlagenen Weg weiter und wird in 22/23 keine VBL spielen“, geben die Verantwortlichen der Borussia zu verstehen. Trotz der deutlichen Worte war dennoch ein gewisses Interesse an der Entwicklung der Liga zu vernehmen.
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Zudem schürt der Entschluss der Deutschen Fußball Liga für die Spielzeit 23/24 Hoffnung bei den Anhängern. Ab dieser Spielzeit könnte die Teilnahme an der Virtual Bundesliga für alle Klubs der DFL verpflichtend werden, wodurch sich Borussia Dortmund gegen die eigenen Prinzipien stellen müsste. Potenzielle Sanktionen bei Nichtantritt würden aber wohl überschaubar ausfallen und so keinen Zwang verursachen.