Die Anzahl der deutschen FIFA-Pros, die sich im Zuge der Gruppenphase der eChampions League mit dem Corona-Virus infiziert haben, ist mittlerweile auf drei angestiegen.
Corona-Welle nach Champions League
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Neben Mohammed „MoAuba“ Harkous und Dylan „DullenMIKE“ Neuhausen, die beide beim Fokus Clan unter Vertrag stehen, gab nun auch der Bremer Ali „PredatorFIFA“ Oskoui Rad an, positiv getestet zu sein. Doch wie konnte es dazu kommen?
Ex-Weltmeister entschuldigt sich
Die Ursache für die neue Infektionswelle hat sich schnell geklärt - MoAuba „ist der Wirt“. Der ehemalige FeWC-Sieger meldete sich via Twitter zu Wort und gab zu, das Virus unwissentlich eingeschleppt zu haben. Außerdem entschuldigte er sich bei allen Mitstreitern, die er angesteckt habe. Zum Zeitpunkt des Offline-Events in London sei der Profi aus den Reihen der renommierten deutschen Organisation noch negativ gewesen.
Besonders bitter: Für den 26-Jährigen war das Turnier in der Hauptstadt Englands tatsächlich das erste LAN-Event seit Sommer 2020, da sich EA Sports in der Folge dazu gezwungen sah, jegliche Wettbewerbe aufgrund der Corona-Pandemie abzusagen. Nach zweijähriger Abstinenz konnten die Spieler in der abgelaufenen Saison zwar teilweise wieder in die Hallen zurückkehren, jedoch schaffte es Harkous nicht, sich für die entsprechenden Cups zu qualifizieren.
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Sein Comeback in der eCL war nun ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Drei Pleiten in der Swiss-Stage bedeuteten das frühzeitige Aus für MoAuba. Inwiefern die Erkrankung dabei eine Rolle gespielt hat, lässt sich schwer einschätzen. PredatorFIFA erging es ähnlich. Nach einem 2-3-Run sind die Titel-Träume im eSports-Pendant der Königsklasse beendet. Lediglich DullenMIKE kann dank seines furiosen Comebacks mit drei Siegen in Serie (0-2 -> 3-2) weiter hoffen.