Es ist das Ende einer Ära, in gleich mehrfacher Hinsicht. Electronic Arts und FIFA werden zum letzten Mal eine gemeinsame Weltmeisterschaft ausrichten, dann ist Schluss. Ende des Jahres wird es erstmals seit mehr als 20 Jahren eine Fußball-Simulation von EA geben, die nicht unter dem Namenspatronat der FIFA firmieren wird. Stattdessen kommt das Spiel mit dem klangvollen Titel EA SPORTS FC daher.
Nächste FIFA-WM in Saudi-Arabien
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FIFA-WM: Drei Millionen US-Dollar für die Sieger
Doch ehe es so weit ist, will man sich gemeinsam mit einem großen Knall verabschieden und fährt die bislang prestigeträchtigste Veranstaltung in der Welt des FIFA-eSports auf. Im Zuge des Gamers8-Festivals, in dessen Umfeld auch die FIFAe-Wettbewerbe stattfinden, wird es ein Preisgeld von insgesamt drei Millionen US-Dollar, aufgeteilt auf alle drei Wettkämpfe, geben. Bei diesen erhalten die Sieger je eine Summe von 300.000 US-Dollar.
Los geht es bereits am 06. Juli mit der Gruppenphase des FIFAe Club World Cups, gefolgt vom FIFAe Nations Cup. Zum Abschluss wird anhand des FIFAe World Cups der Champion in der Einzeldisziplin gesucht. Der amtierende Weltmeister, Umut Gültekin von RB Leipzig, hat die Qualifikation leider nicht geschafft und ist somit nicht dazu in der Lage, den Titel gegen die Konkurrenz zu verteidigen.
Immerhin wird er als Teil der Nationalmannschaft sowie als Akteur von RB Leipzig in den beiden anderen Disziplinen antreten. Jonas „Jonny“ Wirth vom SC Paderborn sowie Berkay „BerkayLion“ Demirci vom FC St. Pauli könnten hingegen in Umuts Fußstapfen treten - beide werden in Riad in der Einzeldisziplin an den Start gehen.
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Kein Bock auf Kritik?
Wie die Kollegen des kicker vermuten, könnte die späte Bekanntgabe des Austragungsortes auch damit zusammenhängen, dass sowohl EA, als auch die FIFA die Kritik in der Community so klein wie möglich halten wollen. Saudi-Arabien steht nach wie vor besonders mit Blick auf Frauen- sowie LGBTQI+-Rechte stark in der Kritik.