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Red Bull Solo Q - Sjokz im Interview

Red Bull Solo Q - Sjokz im Interview

Am Wochenende findet in München das große Finale der Red Bull Solo Q in League of Legends statt. SPORT1 hat im Vorfeld mit Eefje „Sjokz“ Depoortere über das Turnier gesprochen.
Bekannt für ihre Arbeit in der LEC, den Worlds und vielem mehr ist Eefje "Sjokz" Depoortere ein Koriphäe in der Welt des eSports. Bei der Red Bull Solo Q übernimmt sie die Aufgaben als Host.
Bekannt für ihre Arbeit in der LEC, den Worlds und vielem mehr ist Eefje "Sjokz" Depoortere ein Koriphäe in der Welt des eSports. Bei der Red Bull Solo Q übernimmt sie die Aufgaben als Host.
© Red Bull
Florian Merz
Florian Merz
von Florian Merz

Die 19 besten Spieler der Solo Lane treffen in München aufeinander, um einen neuen Champion der Red Bull Solo Q auszuspielen. Wir haben im Vorfeld mit Eefje „sjokz“ Depoortere über das Event gesprochen, welche Bedeutung es für die Popularität von League of Legends abseits der großen Ligen und Turniere besitzt und warum Counter-Strike einfach toll ist.

Das Interview führte Florian Merz für SPORT1.

SPORT1: Hallo Eefje, schön dich zu sehen. Ich glaube, das ist unser erstes Interview seit dem MSI 2019 in Hanoi, Vietnam.

Sjokz: Stimmt! Das ist schon wieder ewig her. Aufgrund von Corona habe ich lange keine persönlichen Interviews geführt. Aber ja, war super - sogar ein Superturnier, da G2 das Ganze am Ende gewonnen hat.

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SPORT1: Jetzt, knapp zwei Jahre später, sprechen wir uns zwar nicht zu einem der großen Turniere, stattdessen aber zu einem Wettbewerb, bei dem die 20 (Aufgrund eines Ausfalls mittlerweile 19, Anm. d. Red.) besten Solo-Laner im Zuge der Red Bull Solo Q aufeinandertreffen. Was meinst du, hilft das von Red Bull veranstaltete Event die Popularität von League of Legends weiter zu pushen?

Sjokz: Ich finde es sehr cool und bin der Meinung, dass es generell mehr Projekte oder Events geben soll, bei dem Spieler Turniere in League of Legends spielen können - und es eben nicht um solche Wettbewerbe wie die LEC, Worlds oder auch Prime League - die Bundesliga eben - geht. Seit vier Jahren haben wir jetzt schon dieses 1v1-Turnier, das ein sehr spezielles an sich ist. Im Gegensatz zu klassischen Liga-Matches, die sehr lange dauern können und du stellenweise nichts machen kannst - du wartest auf Drakes oder Barons - aber bei 1v1 ist es einfach vollkommen anders. Jede Sekunde, jede Minute kann etwas passieren, kann ein Spiel gewonnen oder verloren werden. Ich hoffe wir bieten mit der Red Bull Solo Q ein tolles Turnier, auch um neue Leute kennen zu lernen und ein bisschen mehr Entertainment als üblich zu zeigen.

SPORT1: In München treten am Wochenende die 20 besten Spieler:innen gegeneinander an und dürften dabei in den meisten Fällen erstmals auf einer großen Bühne agieren. Glaubst du, dass dies die Spielweise der Teilnehmer:innen beeinflussen wird oder kann?

Sjokz: Ja, absolut! Das habe ich auch bereits im Zuge der Red Bull Solo Q 2019 und 2020 erlebt. Du hast einige Spieler, die die komplette Konkurrenz abfertigten, dann hier ankommen, mit einer vorbereiteten Strategie, aber am Ende doch verlieren. Sie wussten genau wie sie es spielen mussten, konnten aber aufgrund der Nervosität mal nicht „last hitten“ oder Flash drücken. Und deswegen glaube ich, dass es so ein wichtiges Turnier ist, gerade für diejenigen die in der Zukunft in der LEC spielen wollen. Du kannst das „auf der Bühne spielen“ üben. Es ist sehr aufregend.

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SPORT1: Generell ist das Verständnis des Events an sich ein ein Unterhaltungsturnier zu sein und „einfach Spaß zu machen“. Könntest du dir eigentlich vorstellen, dass es in Zukunft auch ein 5v5-Aram-Turnier geben könnte? Also statt Red Bull Solo Q ein Red Bull ARAM?

Sjokz: Ja, auf jeden Fall. Normalerweise haben wir so etwas im Zuge des All-Stars-Events oder bei Rift Rivals. Hier haben wir auch gesehen, dass diese Formate supergut bei den Profis ankommen. Aber ja, es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, wie du schon meintest, ein ARAM oder vielleicht mit URF etwas ganz anderes? Auch ein 2v2 kann ich mir gut vorstellen – okay, gut. Ich hoffe, das wird dann nicht immer eine Caitlyn mit einer Yumi sein – aber zum Beispiel, meine Kollegen von der LEC und ich spielen gerne „wacky Botlanes“, sowas wie Pyke Gankplank oder so. Wir haben auch schon über einen Europa Cup nachgedacht, mit einzelnen Nationalteams – also da gibt es auf jeden Fall eine Menge, die man machen könnte.

SPORT1: Sjokz, ich bedanke mich sehr, dass du dir die Zeit für uns genommen hast und wünsche dir viel, viel Erfolg am kommenden Wochenende bei der Red Bull Solo Q.

Sjokz: Kein Problem und jeder Zeit wieder.