Valorant ist ein Taktikshooter. Das bedeutet, dass neben der stärksten Waffe oder dem besten Agenten auch Köpfchen gefragt ist. Verhält man sich leise und greift aus dem Hinterhalt an? Oder gibt man doch lieber den Rambo und prescht als Tank nach vorne? So oder so: Am Ende zählen doch wieder nur die Kills. Neben einer Taktik braucht man also auch solides Zielen. Der beste Freund des Meisterschützen ist dabei die sogenannte Rückstoßkontrolle.
Valorant: So funktioniert die Rückstoßkontrolle
Wer in Battlefield oder Call of Duty unterwegs ist, dürfte mit dem Phänomen bereits vertraut sein. Im Grunde beschreibt die Rückstoßkontrolle den Verlauf der Kugeln. Wird mit einem Maschinengewehr dauergefeuert, ändert sich durch den schweren Rückstoß der Waffe auch die Richtung der nächsten Kugeln. Häufig verzieht sich die Waffe nach oben, die Kugeln landen also im blauen Nichts des Himmels. In Valorant ist das natürlich nicht anders.
So landen alle Schüsse in ihrem Ziel
Das gilt es aber zu verhindern. Um ein Gefühl für den Rückstoß einer Waffe zu bekommen und diesen bestmöglich zu korrigieren, stellt man sich am besten an eine Wand und schießt mit der Waffe seiner Wahl im Dauerfeuer darauf. Durch die Einschläge in der Wand ist die Verlaufsrichtung der Kugeln zu erkennen, – also auch die perfekte Anleitung dafür, in welche Richtung die Waffe im Gefecht korrigiert werden muss! Einfach die Maus beim Feuern in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Aufgepasst: Jede Waffe hat ein anderes Verlaufsmuster.
Natürlich ist das leichter gesagt als getan, zum Bändigen des Rückstoßes gehört auch eine Menge Training. Im Gegensatz zu anderen Shootern kann in Valorant nämlich kein Aufsatz verwendet werden, um den Rückstoß zu verringern. Alle gehen mit denselben Voraussetzungen ins Spiel. Hat man aber den Dreh mit der Rückstoßkontrolle raus, sind Aktionen wie Kopfschüsse ein Kinderspiel.